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Me Made May 2017

May-Style: Die zweite Hälfte vom Me Made May

Ich hätte es ja nicht gedacht, dass ich wirklich schaffe, was ich mir vorgenommen hatte, und jeden Tag tatsächlich etwas Selbstgemachtes zu tragen. Manchmal hätte ich auch wirklich lieber zur Kaufkleidung gegriffen, aber ich habe durchgehalten. Okay, an 2 Tagen war es nichts Genähtes, sondern “nur” Stricksocken bzw. Perlenschmuck aus eigener Produktion, aber immerhin. Wobei ich jedoch geschwächelt habe, war das täglich fotografieren und posten auf Instagram. Doch soll dies ja genau nicht der Schwerpunkt der Challenge sein, und so hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen. Es gibt halt manchmal Wichtigeres als Social Media!

Meinen Schwur bezog sich jedoch nicht nur darauf, jeden Tag etwas Selbstgemachtes zu tragen, sondern auch, mindestens ein UFO fertig zu stellen, bevor ich mich an neue Projekte mache. Auch diesen Teil habe ich eingehalten. Die fast fertige Rachel Tunika habe ich gesäumt und gebügelt, aber noch nicht getragen (oder gar Fotos gemacht). Mehr dazu also in Kürze. Und dann habe ich eine Esme Bluse fertig genäht und am 26. Mai auch getragen. Foto siehe unten.

Nun aber genug Gelaber. Hier kommen meine Me-Mades in der zweiten Mai-Hälfte:

17.5.: Einfaches Webshirt nach einem NewLook/ Meine Nähmode-Schnitt.Me Made May '17 Webshirt

18.5.: Luftiges Flügel-Ärmel-Sorbetto. Ich trag gern schwarz. Sollte ich wohl auch öfter nähen ;-) Me Made May '17 Sorbetto Top

19.5.: “Monetisu”: Moneta-Oberteil und verschmälerter Tiramisu-Rock in sommerlichem Schwarz ;-) Me Made May '17 Moneta

20.5.: Rotes Bronte-Top.Me Made May '17 Bronte

21.5.: Wieder mit Ikea-Sorbetto.Me Made May '17 Sorbetto Top

22.5.: Wieder das Flügel-Ärmel-Sorbetto.Me Made May '17 Sorbetto Top

23.5.: Wieder im fast tot-geliebten Pendrell, wie auch schon am …. Leider kein neues Foto.

24.5.: Geperlte Perle als kleiner Kettenanhänger, getragen zu gekauften Kleidungsstücken.Me Made May '17 Kette

25.5.: Rotes Cabarita Shirt – der gleiche Stoff wie beim Bronte-Top.Me Made May '17 Cabarita Top

26.5.: Neue Esme Bluse / Refashion: Einsatz und Ärmel stammen von einem abgelegtem Herrenhemd. Fällt leider ganz schön groß aus.Me Made May '17 Esme Top

27.5.: “Monetisu”: Moneta-Oberteil und verschmälerter Tiramisu-Rock. So lässt sich der Sommer überstehen.Me Made May '17 Moneta

28.5.: Bequemer Jerseyrock, mit Taschen.Me Made May '17 Jerseyrock

29.5.: Leicht modifiziertes Tiramisu-Jerseykleid. Ein echter Liebling.Me Made May '17 Tiramisu

30.5.: Luftiges Vintage Shirt Dress aus schwarzem Leinen in für mich recht ungewohnter Länge bzw. Kürze.Me Made May '17 Vintage Shirtdress

31.5.: Mein größtes “Selbermach-Projekt” dieses Jahr, dessen vorläufige Fertigstellung im Oktober erwartet wird, verpackt in dem schwarzen Sorbetto, dass zur Zeit in hoher Rotation läuft.Me Made May '17 Sorbetto TopRückblick:
Me Made May 2017 – mein Gelöbnis und die ersten Tage
Me Made May 2017 Tag 4-16

Verlinkt mit dem Me Made Mittwoch, wo Sybille heute ein sehr lässiges Lempi-Dress vorstellt.

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Me Made May 2017

Die erste Hälfte vom Me Made May 2017

Tag 4-16: Alltaghelden und ein Hauch Glamour

Die Hälfte des Me Made Mays ist schon vorbei. Zeit, die Outfits der ersten Hälfte zu zeigen: viele Alltagshelden, aber auch ein bisschen Protz. Da das Wetter auch sehr stark variierte, ist sowohl Kuscheliges als auch Kurzärmeliges dabei. Darüber, was der Me Made May ist, was ich mir dafür vorgenommen habe sowie meine ersten 3 Outfits, könnt ihr im vorigen Beitrag mehr erfahren. (Mehr oder weniger) Tägliche Updates über meine Me Made May-Outfits könnt ihr auch bei Instagram sehen.

4.5.2017: Heiß geliebte Zsalya-Bluse aus einem tollen Viskosestoff, den ich beim Stoffwechsel bekommen habe.Me Made May '17 Zsalya Bluse

5.5.2017: Rollkragen-Renfrew plus gestrickter Miette-Cardigan.Me Made May '17 Renfrew und Miette

6.5.2017: Viel Glamour mit meinem Seiden-Luisenkleid beim Ball auf Schloss Friedrichsfelde.Me Made May '17 Luisenkleid

7.5.2017: Ein blau gefärbtes Shirt – ich zähle das als Refashion einfach mal mit dazu ;-) Me Made May '17 Refashion

8.5.2017: Noch ein Renfrew. Die Kauf-Strickjacke müsste ich bei Gelegenheit mal nachnähen!Me Made May '17 Renfrew

9.5.2017: Warme Stricksocken gegen kalte Füße.Me Made May '17 Socken

10.5.2017: Noch mal das Hahnentritt-Renfrew.Me Made May '17 Renfrew

11.5.2017: Ein Morrisblazer aus eher schlabberigem Sweatshirtstoff, den ich eigentlich nicht so gern mag. (Dafür ist die Tulpenwiese im Hintergrund echt schön)Me Made May '17 Morris

12.5.2017: Einfache Bauernbluse, Schnitt und Stoff von Stoff&Stil.Me Made May '17 Bauernbluse

13.5.2017: Cabarita-Top, das ich sehr gern mag. Ich hatte es aber nicht so kurz in Erinnerung ?!Me Made May '17 Cabarita Top

14.5.2017: Sorbetto mit Ärmeln und Paspel. I like. Außerdem wieder der Morris-Blazer, mit dem ich mich doch langsam anfreunde :-) Me Made May '17 Sorbetto Top

15.5.2017: Noch ein Sorbetto-Top mit Ärmeln, diesmal aus Ikea-Bettwäsche. Doch, doch, es hat die Sorbetto-Falte!Me Made May '17 Sorbetto Top

16.5.2017: Pendrell-Top. Einer, meiner Lieblinge. Allerdings schon so oft getragen und gewaschen, dass der Stoff nicht mehr wirklich schön ist – muss dringend mal ersetzt werden.Me Made May '17 Pendrell Top

Und da es sich um lauter handgemachte Outfits mit Tragebildern handelt, verlinke ich mit dem MeMadeMittwoch.

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Me Made May 2017

Me Made May 2017 – die Herausforderung und die ersten Outfits

Die Herausforderung

Wie auch in den letzten Jahren möchte ich auch dieses Jahr wieder am Me Made May teilnehmen, der von Zoe im mittlerweile achten Jahr (!!!) durchgeführt wird. Der Me Made May ist eine Aktion, bei der weltweit Menschen, meist Frauen, einen Fokus auf das Selbstgemachte in ihrem Kleiderschrank legen und das oft auch dokumentieren, zum Beispiel auf Instagram unter den Hashtags #mmmay17 und #memademay17 – die Details könnt ihr hier auf Zoes Blog lesen. Ich instagramme übrigens auch, nämlich unter @santaluciapatterns. Auch wenn ich viel Selbstgenähtes und manchmal auch Selbstgestricktes trage, ist es für mich keineswegs selbstverständlich, dies JEDEN Tag zu tun. Ich gebe zu, ich trage auch gern mal etwas Gekauftes und für manche Basics (Jeans, schwarze Shirts) ist mir meine kostbare Nähzeit auch etwas zu schade. Also bin ich mal gespannt, ob ich den ganzen Monat durchhalte.

Als weitere Herausforderung habe ich mir vorgenommen, erst einmal mindestens ein angefangenes Teil (auch bekannt als UFO = UnFinished Object) in Angriff zu nehmen, also fertig zu stellen oder ggf. auch zu entsorgen, bevor ich etwas Neues anfange. Für manche mag das ganz banal klingen, aber für mich ist das tatsächlich nicht ganz ohne: so viele schöne Schnitte, die ausprobiert werden, so viele schöne Stoffe, die getragen werden wollen. Aber ein stetig wachsender UFO-Stapel ist schließlich auch keine Lösung.

Den Me Made May nutzen, um Lücken im handmade Kleiderschrank auszumachen, brauche ich eher nicht. Wenn ich auf komplett Selbstgemacht umsteigen wollte, wüsste ich ziemlich genau, was ich nähen müsste: Jeans, schwarze Shirts, Unterwäsche und Strickjacken. Letzteres ist das einzige, was mich davon momentan reizt, aber mit einer genähten Strickjacke bis Ende Mai rechne ich eher nicht, siehe oben.

Der Vollständigkeit halber noch “The Pledge”: ‘I, Constance of www.santa-lucia-patterns.de/blog/ and @santaluciapatterns, sign up as a participant of Me-Made-May ’17. I endeavour to wear a handmade item each day for the duration of May 2017. I also endeavour not to start any new sewing projects until I finished at least one UFO.’

Aber nun zu den Outfits!

1.5.2017 Eine ältere Burda-Tunika zu Secondhand Jeans und einem Kauf-Cardi. Ich muss sie endlich mal kürzen, hier ist sie schon eingeschlagen.

Me Made May '17 Burda Tunika

2.5.2017 Sehr typisches Outfit für mich: (gekaufte) Jeans plus bequeme Zsalya-Tunika und die gleiche Strickjacke wie am Vortag – man errät, dass ich gerne schwarz trage, nicht wahr?

Me Made May '17 Zsalya Bluse

3.5.2017 Motiv und Variation: diesmal mit meiner neuen Washi-Bluse in Pseudo-Liberty-Stoff. Jetzt schon ein echter Liebling. Schade, dass ich kein Washi-UFO zum Fertigstellen habe ;-) Me Made May '17 Washi Top

Außerdem verlinkt mit dem MeMadeMittwoch, wo das Motto “Blumen” heißt. Erstaunlicherweise haben sogar zwei meiner 3 Outfits ein Blumenmuster – das hätte ich jetzt nicht erwartet.

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Me Made Mittwoch: Washi

Ein neues Washi am Me Made Mittwoch*

Bei einer fröhlichen Nährunde am letzten Wochenende am Fuße einer imposanten Renaissance-Burg in Sachsen – danke an die Wolleliese für die perfekte Organisation und den herzlichen Empfang! – ist dieses bequeme Oberteil entstanden. Es ist ein Washi von Made by Rae in der kürzeren Länge aus einem dunkelbunten Baumwollstoff vom Maybachufer.Top nach dem Schnittmuster Washi von Made by Rae Das Oberteil ließ sich fast problemlos nähen: die Teile passten gut zusammen, die Baumwolle ließ sich super vernähen, die Anleitung – äh, ich weiß es gar nicht genau, wie gut sie ist, ich habe nur manchmal reingeguckt und eigentlich nach gusto genäht.

Top nach dem Schnittmuster Washi von Made by Rae

Was jedoch nicht gut klappte, war das Gummismok im Rücken, das das Washi davor bewahrt, ein formloser Sack zu sein. Das Ergebnis am Top ist zwar okay, aber zwischendurch hat mich diese Technik schimpfen lassen wie ein Rohrspatz! Ich brauchte etliche Versuche, bis es halbwegs brauchbar aussah: mit ungedehnt aufgewickeltem Gummiband passierte gar nichts, beim gedehnt Aufwickeln musste ich sehr aufpassen, halbwegs gleichmäßig zu dehnen und zu wickeln, was mir nicht immer gelungen ist. Beim nächsten Mal – ja, es wird definitiv noch mehr Washis geben, der legere Schnitt und das witzige U am Ausschnitt finde ich nämlich richtig klasse – werde ich diese Stelle anders handhaben, zum Beispiel mit einer extra Naht und Tunnelzug, oder vielleicht eine andere Art von Gummismok ausprobieren, wo man das Gummiband mit Zickzackstich aufnäht.

Schnittmuster Washi von Made by Rae

Ein paar kleine Änderungen habe ich auch vorgenommen. Zuerst habe ich die Brustabnäher nach unten verlegt, das muss ich eigentlich immer machen. Außerdem habe ich das Oberteil um etwa 1,5 cm verlängert, damit die Empirenaht nicht quer über den Busen verläuft. Und statt des kurzen Ärmelchens des Originals habe ich den längeren Ärmel genommen, den Rae auf ihrem Blog veröffentlicht hat. Außerdem habe ich die schmalere Linienführung für das Top im Vergleich zum Kleid ignoriert, weil ich schlichtweg zu faul war, das zweimal abzupausen :-)

Top nach dem Schnittmuster Washi von Made by Rae

Blick zur Burg

*Falls ihr den Me Made Mittwoch noch nicht kennt: hier treffen sich jede Woche Frauen und manchmal auch Männer, um ihre selbstgemachten Kleidungsstücke zu zeigen. Heute zeigt Wiebke dort ihr herbstliches Frühlingskleid, bei dessen Fertigstellung ich ihr am Wochenende über die Schulter schauen konnte.

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1 Jahr 10 Outfits Vogue-Hose

1 Jahr 10 Outfits - UFO-Abbau im Dezember

Zum letzten Termin der 1 Jahr 10 Outfits -Challenge stelle ich euch meine erste Hose vor. Der Schnitt ist von Vogue (V9032), allerdings ohne die Teilungsnaht hinten, und den Stoff habe ich irgendwo günstig ergattert (Karstadt? Maybachufer?), um ein Probemodell zu nähen, bevor ich den eigentlich geplanten Luxusstoff vom Holländischen Stoffmarkt anschneide.

Hose nach einem Schnitt von Vogue

Ich habe diese Hose größtenteils in einem Nähkurs genäht, den ich extra zu diesem Zweck belegt hatte – und zwar vor einer gaaanzen Weile. Und dann lag die Hose erst einmal auf dem UFO-Stapel, denn so 100%ig war und bin ich nicht zufrieden damit. Zum einen ist der Sitz ist nicht ganz optimal – das kann man ohne Tragebilder aber nicht so gut einschätzen, was? Zum anderen wollte ich in dem Kurs eigentlich lernen, wie man einen Hosenschlitz näht – und dann hat mir die Kursleiterin eine andere, simplere Variante gezeigt, die allerdings auch nicht so schön ist. Aber ich will nicht zu hart mit mir und ihr sein: perfekte Hosenpassform wird selten mit dem ersten Exemplar erreicht. Und da diese Hose sowieso in die Kategorie “wearable muslin” fallen sollte, werde ich sie auch tragen – denn dabei fällt mir dann am ehesten auf, wo Verbesserungsbedarf besteht.

Hosenstoff

Detail vom Stoff

Außerdem hat die Hose tolle Details: Taschen sind ja sowieso ein Muss für mich (ganz ehrlich: Hosen ohne Taschen verstehe ich einfach nicht!), und die Belege aus dem kräftigen lila Patchworkstoff finde ich einfach klasse.

Hosen-Detail

Innenansicht mit Belegen aus Patchworkstoff

Wie man den Hosenschlitz nun wirklich näht, werde ich auch noch herausfinden, schließlich habe ich ja genügend schlaue Nähbücher im Regal und es gibt jede Menge Anleitungen auf Makerist, Craftsy und Youtube!

Insgesamt habe ich meine 10 Outfits zwar nicht ganz fertig bekommen, aber fast. Und eine Herausforderung ist dazu da, es wenigstens zu versuchen. Ohne die Challenge hätte ich vermutlich noch viel weniger genäht. Was meint ihr, soll es eine neue Herausforderung für nächstes Jahr geben? Wieder Oberteile wie im vorigen Jahr? Aber erst einmal wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein besonders schönes Jahr 2017!

Wer noch ein Outfit zum Zeigen hat, dann immer her damit. Das Linktool ist bis zum 8.1.2017 geöffnet.


1 Jahr 10 Outfits Novemberpläne

1 Jahr 10 Outfits - Nähträume im November

“Life is what happens while you are busy making plans” ist im Moment der Soundtrack zu meinem Leben. Dementsprechend hatte ich zwar einen schönen Plan – und schönen Stoff – aber keine Zeit, meine Idee in die Tat umzusetzen. Aber vielleicht, hoffentlich (drückt mir die Daumen), kann ich den Plan demnächst doch noch umsetzen. Schon im Spätsommer hatte ich in einer teuren Boutique einen schicken Rock im Metallic-Look gesehen und im Gehirn als Nähprojekt für den Herbst abgespeichert. Nach kurzer Suche hatte ich auch einen schönen Metallic-Stoff* bei stoffe.de entdeckt und kurzerhand bestellt.

Metallic Stoff von stoffe.de

Über den Rockschnitt musste ich nicht lange nachdenken: es sollte ein Hollyburn werden, denn dieser Schnitt hat sich bei mir schon mehr als bewährt (Klick zu meinen bisherigen Hollyburns).

Schnittmuster Hollyburn Skirt von SewaholicAllerdings wollte ich ihn minimal abändern und einen Formbund und eventuell noch Kellerfalten hinzufügen. Dazu dann ein schlichtes schwarzes Langarmshirt. Was haltet ihr von dem Plan?

So, wie sieht es bei euch aus? Seid ihr kurz vor Schluss noch bei der 1 Jahr-10 Outfits-Challenge dabei, zum Beispiel mit einem Weihnachtskleid? Oder kapituliert auch ihr vor dem Jahres-End-Stress?


*Partnerlink

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1 Jahr 10 Outfits Sommernachklang

1 Jahr 10 Outfits – September: Sommernachklang

In meinem “Kleiderrausch” der letzten Monate habe ich das Nähen von Oberteilen etwas vernachlässigt. Das habe ich im September nachgeholt. Und daher zeige ich euch heute kein komplett selbstgenähtes Outfit, sondern 2 Oberteile, die sich gut in meinen Kleiderschrank einfügen. Das erste ist ein Schnitt, den ich schon mehrfach genäht habe, und der mir immer wieder gut gefällt: das Sorbetto-Top von Colette.

Sorbetto mit Flügelärmeln

Allerdings habe ich einiges geändert: ich habe den Saum etwas verlängert, leicht geschwungen gestaltet – dafür habe ich die Alma-Bluse als Schablone benutzt – und außerdem mit Schrägband eingefasst. Quasi als Echo des Halsausschnitts. Der Kontrast zwischen dem matten Stoff und dem glänzenden Schrägband gefällt mir auch richtig gut.

Sorbetto mit Flügelärmeln

Dann habe ich noch den Ärmelschnitt, den es hier als Ergänzung gibt, mit Hilfe dieses Turorials zu luftigen Flügelärmeln verändert. Hätte in der Mite des Ärmels noch einen Hauch länger sein können, ansonsten bin ich aber ganz zufrieden damit. Der Stoff ist eine schwarze Viskose von Stoff&Stil, die ich mit ganz viel Wäschestärke gebändigt habe. Insgesamt bin ich mit dem Oberteil sehr zufrieden: es trägt sich gut und ist ein kombistarkes Teil.

Sorbetto mit Flügelärmeln

Vom Oberteil Nummer 2 habe ich mir sehr viel versprochen: ein luftiges Blusentop, das mit den angeschnittenen Ärmeln ein schnell zu nähendes Basisteil darstellt, das ich noch ganz oft nähen wollte. Das Blüschen von Looks Like I Made It hätte ich nämlich auch gern im Schrank (natürlich in meiner Größe!). Naja, es ist gut, dass ich bisher nur eins davon zugeschnitten habe, denn so 100%ig überzeugt bin ich bisher nicht.

Top New Look 6217

Der Schnitt ist New Look 6217, auch zu finden in der Zeitschrift Meine Nähmode 2/2015, der Stoff ist ein Reststück Viskose von Karstadt. Ich bin mir gar nicht sicher, was mich genau stört: das Stoffmuster? Oder ist der Knopf im Rücken etwas zu schwer und zieht deshalb immer den Ausschnitt nach hinten? Es ist aber nicht so tragisch, dass dieses Oberteil nicht der absolute Knüller geworden ist, denn das schwarze Sorbetto wird bestimmt ein Lieblingsteil.

Top New Look 6217

Wie ist es euch im September ergangen: Erfolgserlebnis oder Flop?

 

1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juli – Sommermoneta 2.0

Meine erste Sommermoneta, das Juni-Outfit, hat sich schon bewährt: kaum war sie gewaschen, hatte ich sie schon wieder an. Also habe ich gleich noch eine genäht ;-)

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Wie schon bei der letzten Version habe ich das Oberteil vom Colette Moneta-Schnitt mit einem schmaleren Vierteltellerrock statt eines angekräuselten Rockteils kombiniert. Und statt das Oberteil zu füttern, habe ich Ärmel und Halsausschnitt mit einem Jerseystreifen versäubert. Leider hat beim Absteppen meine Nähmaschine ein paar Stiche ausgelassen, genau in der Mitte vom Ausschnitt :-( Ich hoffe, es fällt beim Tragen nicht allzusehr auf. Mit einer neuen Nadel wars dann wieder okay.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Schade: beim Topstitching fehlen ein paar Zacken

Der Stoff lag schon lange in meinem Stash – irgendwie war mir das rot etwas zu tomatig. Aber so für den Hochsommer ist es dann doch ganz okay. Er fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, scheint aber etwas zu leiern: die Taille sitzt deutlich tiefer als bei der anderen Sommermoneta. Mal sehen, wie es sich das Kleid dann tragen wird. Bei der langen Salsa-Tanznacht gestern hat es sich sehr angenehm getragen.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Rückenansicht

Mit welchem Sommeroutfit seid ihr heute dabei? Das nächste Treffen findet dann im September statt, im August ist Sommerpause.


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Sommer-Rock-Sew-Along3

Sommer-Rock-Sew-Along: Finale

Mein erster Sommerrock dieses Jahr ist fertig. Danke, liebe Lucy und liebe Meike für die Organisation des Sew Alongs, denn das steigert die Motivation, fertig zu werden, doch gleich immens!

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Der neue Rock ist ein echter Hingucker, wie ich finde, was vor allem an dem schönen Stoff liegt. Den Waxprint habe ich letztes Jahr beim Stoffwechsel bekommen, aber leider erst jetzt verarbeitet. Stoff und Schnitt (Modell 9 aus der Fashion Style 3/2016) passen gut zusammen: es gibt keine Teilungsnähte, die das Muster unterbrechen, aber durch die asymmetrischen Falten kommt dennoch etwas Bewegung hinein. Die Weite finde ich auch sehr angenehm: Tellerröcke sind mir meist zuviel und bei sehr schmalen Röcken fehlt mir die Bewegungsfreiheit. Dieser Rock ist genau richtig.

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Am Schnitt habe ich nicht wirklich etwas geändert. Ich habe nur die Taschen vom etwas längeren “Zwillingsmodell” hinzugenommen und mir beinahe das Gehirn verrenkt, um Reißverschluß und Tasche in der Seitennaht unterzubringen. Ganz ehrlich: das macht keinen Spaß!! Die Anleitung war auch keine wirkliche Hilfe. Frau Vaus Tutorial hat mich in die richtige Spur gebracht. Aber letztendlich habe ich mir dann einfach überlegt, wo ich den Reißer annähen kann, damit ich noch an die Tasche komme. Bei einem Rock aus weniger gemusterten Stoff würde ich den Reißer aber wohl doch lieber in die hintere Mittelnaht verlegen. (Ich denke schon an einen Wollrock nach diesem Schnitt im Herbst – mal gucken).

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Jetzt fehlen mir nur noch ein paar schöne Shirts zum Rock, damit ich ihn auch wirklich oft trage. Das werde ich in den kommenden Wochen in Angriff nehmen.

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Berlin 23°, windig, der Rock bauscht

Hier noch mal die Details zum Rock:

  • Schnittmuster: Modell 9 in FashionStyle 3/2016, in Größe 42
  • Änderungen: eine Nummer größer gewählt, damit der Rock etwas niedriger sitzt; Taschen vom Modell 8
  • Stoff: BW-Waxprint, letztes Jahr bei der Stoffwechsel-Aktion erhalten

Und, wie schon viele andere anmerkten: nach dem Rock ist vor dem Rock. Mal sehen, ob ich diesen Sommer die beiden anderen Projekte nicht doch noch verwirklichen werde, denn einen schlichten schwarzen Rock (Hollyburn), der sich auch gut in der Übergangszeit macht und einen dramatischen Maxirock (Gabriola) hätte ich schon noch ganz gern in meiner Garderobe. Zumal ich dank Karin jetzt den allertollsten Waxprint für einen Maxirock habe – merci noch mal an dieser Stelle!

Sommerrock-to-be

Sommerrock-to-be

Karin hat auf ihrem Blog übrigens eine Waxprint-Linkparty, in die ich mich auch einreihe. Die gezeigten Kleidungsstücke sind ganz toll und inspirierend, kann ich euch sagen!

So, und jetzt gehe ich stöbern, was sonst noch für schöne Röcke beim Sommer-Rock-SAL-Finale präsentiert werden.

1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juni – Sommermoneta

Während der ersten heißen Tage im Mai kam mir die Idee, dass ein ärmelloses Jerseykleid eine gute Idee wäre. Also gesagt, getan genäht.

Colette Moneta

Für das Oberteil habe ich auf das Moneta von Colette zurückgegriffen, mit dem habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht (hier und hier). Aber als Rockteil wollte ich diesmal etwas anderes als einen gekräuselten Rock. Also habe ich den – allerdings stark verschmälerten – Rock vom Tiramisu daran gebastelt, das entspricht etwas einem Viertel-Tellerrock (so wie hier).

Colette Moneta

Der Stoff ist ein gut abgelagerter Jersey vom Maybachufer, der zum Teil ziemlich verfärbt war – aber hey, eine Herausforderung beim Zuschnitt kann ja nicht schaden ;-) Als Futter habe ich ein ausgedientes altes T-Shirt verwendet. Insgesamt also ressourcenschonendes Stashbusting + Upcycling.

Bewährt hat sich das Kleid auch schon. Könnte durchaus sein, dass es bald noch mehr von der Art geben wird!

Colette Moneta

Und, mit welchem neuen Outfit tanzt ihr durch den Sommer?