Schlagwort-Archiv: 1 Jahr 10 Outfits

1 Jahr 10 Outfits Vogue-Hose

1 Jahr 10 Outfits - UFO-Abbau im Dezember

Zum letzten Termin der 1 Jahr 10 Outfits -Challenge stelle ich euch meine erste Hose vor. Der Schnitt ist von Vogue (V9032), allerdings ohne die Teilungsnaht hinten, und den Stoff habe ich irgendwo günstig ergattert (Karstadt? Maybachufer?), um ein Probemodell zu nähen, bevor ich den eigentlich geplanten Luxusstoff vom Holländischen Stoffmarkt anschneide.

Hose nach einem Schnitt von Vogue

Ich habe diese Hose größtenteils in einem Nähkurs genäht, den ich extra zu diesem Zweck belegt hatte – und zwar vor einer gaaanzen Weile. Und dann lag die Hose erst einmal auf dem UFO-Stapel, denn so 100%ig war und bin ich nicht zufrieden damit. Zum einen ist der Sitz ist nicht ganz optimal – das kann man ohne Tragebilder aber nicht so gut einschätzen, was? Zum anderen wollte ich in dem Kurs eigentlich lernen, wie man einen Hosenschlitz näht – und dann hat mir die Kursleiterin eine andere, simplere Variante gezeigt, die allerdings auch nicht so schön ist. Aber ich will nicht zu hart mit mir und ihr sein: perfekte Hosenpassform wird selten mit dem ersten Exemplar erreicht. Und da diese Hose sowieso in die Kategorie “wearable muslin” fallen sollte, werde ich sie auch tragen – denn dabei fällt mir dann am ehesten auf, wo Verbesserungsbedarf besteht.

Hosenstoff

Detail vom Stoff

Außerdem hat die Hose tolle Details: Taschen sind ja sowieso ein Muss für mich (ganz ehrlich: Hosen ohne Taschen verstehe ich einfach nicht!), und die Belege aus dem kräftigen lila Patchworkstoff finde ich einfach klasse.

Hosen-Detail

Innenansicht mit Belegen aus Patchworkstoff

Wie man den Hosenschlitz nun wirklich näht, werde ich auch noch herausfinden, schließlich habe ich ja genügend schlaue Nähbücher im Regal und es gibt jede Menge Anleitungen auf Makerist, Craftsy und Youtube!

Insgesamt habe ich meine 10 Outfits zwar nicht ganz fertig bekommen, aber fast. Und eine Herausforderung ist dazu da, es wenigstens zu versuchen. Ohne die Challenge hätte ich vermutlich noch viel weniger genäht. Was meint ihr, soll es eine neue Herausforderung für nächstes Jahr geben? Wieder Oberteile wie im vorigen Jahr? Aber erst einmal wünsche ich euch einen guten Rutsch und ein besonders schönes Jahr 2017!

Wer noch ein Outfit zum Zeigen hat, dann immer her damit. Das Linktool ist bis zum 8.1.2017 geöffnet.


1 Jahr 10 Outfits Novemberpläne

1 Jahr 10 Outfits - Nähträume im November

“Life is what happens while you are busy making plans” ist im Moment der Soundtrack zu meinem Leben. Dementsprechend hatte ich zwar einen schönen Plan – und schönen Stoff – aber keine Zeit, meine Idee in die Tat umzusetzen. Aber vielleicht, hoffentlich (drückt mir die Daumen), kann ich den Plan demnächst doch noch umsetzen. Schon im Spätsommer hatte ich in einer teuren Boutique einen schicken Rock im Metallic-Look gesehen und im Gehirn als Nähprojekt für den Herbst abgespeichert. Nach kurzer Suche hatte ich auch einen schönen Metallic-Stoff* bei stoffe.de entdeckt und kurzerhand bestellt.

Metallic Stoff von stoffe.de

Über den Rockschnitt musste ich nicht lange nachdenken: es sollte ein Hollyburn werden, denn dieser Schnitt hat sich bei mir schon mehr als bewährt (Klick zu meinen bisherigen Hollyburns).

Schnittmuster Hollyburn Skirt von SewaholicAllerdings wollte ich ihn minimal abändern und einen Formbund und eventuell noch Kellerfalten hinzufügen. Dazu dann ein schlichtes schwarzes Langarmshirt. Was haltet ihr von dem Plan?

So, wie sieht es bei euch aus? Seid ihr kurz vor Schluss noch bei der 1 Jahr-10 Outfits-Challenge dabei, zum Beispiel mit einem Weihnachtskleid? Oder kapituliert auch ihr vor dem Jahres-End-Stress?


*Partnerlink

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1 Jahr 10 Outfits Nicola Dress

1 Jahr 10 Outfits – Oktober mit Nicola

Oktober ist doch die perfekte Zeit, um ärmellose Sommerkleider zu nähen, oder? Naja, nicht wirklich, aber ich wollte das Kleid auch nicht als UFO versauern lassen. Geplant war dieses geblümte Shirtdress nämlich als Geburtstagskleid (August!) und dafür hatte ich es schon im Juli zugeschnitten. Und dann doch nicht genäht. Aber jetzt!

Nicola Dress von Sewaholic

Naja fast: es fehlen noch Knöpfe, Knoplöcher und der Saum. Die Motivation hielt sich dann doch etwas in Grenzen. Bei grauem Wetter im schummrigen Nähzimmer hatte ich nämlich zum Teil das Gefühl, ich würde eine Kittelschürze nähen. Autsch. Die schöne Hawaii-Print Viskose ist irgendwie nicht das richtige für graue Herbsttage und Kunstlicht. Aber als ich die Fotos gestern bei Sonnenlicht (endlich mal wieder!!!) machte, habe ich gemerkt, dass das mit dem Kleid doch noch was werden könnte – der bunte Stoff blüht in der Sonne regelrecht auf!

Nicola Dress von Sewaholic

Kragendetail

Im ganzen bin ich doch ganz froh, dass ich das Kleid noch genäht habe. Der Schnitt, Nicola von Sewaholic, ist nämlich echt schön. Und ich habe noch etwas, was mir die Freude auf den kommenden Sommer versüßt!

Nicola Dress von Sewaholic

Diese Rückenansicht kann entzücken!

Außerdem weiß ich jetzt, was ich noch ändern müsste, falls ich noch eine Winterversion mit langen Ärmeln nähen möchte: die Schultern und das Armloch ein ganzes Stück schmaler machen, aber sonst nichts.

Nicola Dress von Sewaholic

Armausschnitt und Schultern sind nicht nur der Püppi etwas zu weit.

Die Viskose hat sich übrigens sehr toll zuschneiden und nähen lassen – nachdem ich sie mit reichlich Stoffstärke getränkt aufgehängt hatte. Das werde ich bei Flutsch-Viskose jetzt bestimmt öfter machen!

Die Details:

  • Schnitt: Nicola von Sewaholic, Größe 10
  • Stoff: geblümte Viskose von Karstadt; Kragen und Belege aus schwarzer Viskose von Stiff&Stil
  • Änderungen: ich habe die Ärmelchen weggelassen, denn diese Capsleeves schränken nur meine Bewegungsfreiheit ein. Außerdem habe ich die Länge der größten Größe genommen, da ich meine Kleider gern kniebedeckend trage – allerdings werde ich wieder einiges abschneiden können.

Und wie sieht es mit euch aus? Hat eure Motivation für eine Herbstoutfit gereicht? Dann zeigt es hier!


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1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juli – Sommermoneta 2.0

Meine erste Sommermoneta, das Juni-Outfit, hat sich schon bewährt: kaum war sie gewaschen, hatte ich sie schon wieder an. Also habe ich gleich noch eine genäht ;-)

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Wie schon bei der letzten Version habe ich das Oberteil vom Colette Moneta-Schnitt mit einem schmaleren Vierteltellerrock statt eines angekräuselten Rockteils kombiniert. Und statt das Oberteil zu füttern, habe ich Ärmel und Halsausschnitt mit einem Jerseystreifen versäubert. Leider hat beim Absteppen meine Nähmaschine ein paar Stiche ausgelassen, genau in der Mitte vom Ausschnitt :-( Ich hoffe, es fällt beim Tragen nicht allzusehr auf. Mit einer neuen Nadel wars dann wieder okay.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Schade: beim Topstitching fehlen ein paar Zacken

Der Stoff lag schon lange in meinem Stash – irgendwie war mir das rot etwas zu tomatig. Aber so für den Hochsommer ist es dann doch ganz okay. Er fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, scheint aber etwas zu leiern: die Taille sitzt deutlich tiefer als bei der anderen Sommermoneta. Mal sehen, wie es sich das Kleid dann tragen wird. Bei der langen Salsa-Tanznacht gestern hat es sich sehr angenehm getragen.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Rückenansicht

Mit welchem Sommeroutfit seid ihr heute dabei? Das nächste Treffen findet dann im September statt, im August ist Sommerpause.


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1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juni – Sommermoneta

Während der ersten heißen Tage im Mai kam mir die Idee, dass ein ärmelloses Jerseykleid eine gute Idee wäre. Also gesagt, getan genäht.

Colette Moneta

Für das Oberteil habe ich auf das Moneta von Colette zurückgegriffen, mit dem habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht (hier und hier). Aber als Rockteil wollte ich diesmal etwas anderes als einen gekräuselten Rock. Also habe ich den – allerdings stark verschmälerten – Rock vom Tiramisu daran gebastelt, das entspricht etwas einem Viertel-Tellerrock (so wie hier).

Colette Moneta

Der Stoff ist ein gut abgelagerter Jersey vom Maybachufer, der zum Teil ziemlich verfärbt war – aber hey, eine Herausforderung beim Zuschnitt kann ja nicht schaden ;-) Als Futter habe ich ein ausgedientes altes T-Shirt verwendet. Insgesamt also ressourcenschonendes Stashbusting + Upcycling.

Bewährt hat sich das Kleid auch schon. Könnte durchaus sein, dass es bald noch mehr von der Art geben wird!

Colette Moneta

Und, mit welchem neuen Outfit tanzt ihr durch den Sommer?


1 Jahr 10 Outfits Pagoden-E.S.P. Dress

1 Jahr 10 Outfits: Mai – wieder ein E.S.P. Dress

Habt ihr ein Deja-vue?

ESP Dress von Decades of Style

Ganz recht, ich habe schon wieder ein E.S.P Dress genäht. Ich mag Nummer 1 sehr und habe schon etwas Mühe hereingesteckt, um es für mich anzupassen. Da macht es doch Sinn, den Schnitt gleich noch einmal zu nähen, oder? Und für den schönen Pagodenstoff ist ein Schnitt ohne großartige Teilungsnähte ganz gut, denke ich.

ESP Dress von Decades of Style

Ich habe nur zwei minimale Änderungen vorgenommen: Für den Rock habe ich einfach die gesamte vorhandene Stofflänge genommen – da ist ganz schön was an Volumen zusammengekommen. Ursprünglich hatte ich überlegt, den Rock in Falten zu legen. Das habe ich mal ausprobiert (gesteckt), das hat mir aber nicht so gefallen. Also lieber, wie gehabt, eingekräuselt. Ganz schön viel Stoff ;-)

ESP Dress von Decades of Style

Die zweite Änderung betrifft die Verarbeitung. Für die Taillennaht habe ich eine Verstärkungstechnik ausprobiert, damit sie schön stabil bleibt. Das habe ich mal im Blog von Sewaholic entdeckt (a different kind of waist-stay)und wollte das schon länger mal ausprobieren. Allerdings habe ich kein Seamtape genommen (gibts das hierzulande überhaupt? wie heißt das dann?), sondern ein Wäscheband, mit dem meine Omas früher meine Kleidung markiert haben ;-) Außerdem habe ich es nicht nur in die Nahtzugabe vom Rock eingenäht, sondern in die gemeinsame Nahtzugabe von Rock und Oberteil. Das verleiht der Naht eine schöne Stabilität. Über die Langzeithaltbarkeit kann ich jedoch noch nichts berichten.

ESP Dress von Decades of Style

Ansonsten war das Zuschneiden und Nähen ziemlich straightforward, nachdem ich mich einmal für die Musterplatzierung im Oberteil entschieden hatte – angepasst war der Schnitt ja schon. Und beim zweiten Mal nähen geht es ja sowieso schneller voran.

ESP Dress von Decades of Style

Und mit welchem neuen Outfit wirbelt ihr jetzt herum?


1 Jahr 10 Outfits E.S.P. Dress

1 Jahr 10 Outfits: April – E.S.P. Dress

Mein April-Outfit ist ein wild gemustertes E.S.P. Dress. Eigentlich wollte ich noch ein Jäckchen dazu nähen, das habe ich aber zeitlich nicht geschafft. Und  wenn ihr genau hinguckt, seht ihr auch, dass das Kleid nicht ganz fertig ist: ich muss noch säumen und den Beleg befestigen. Das werde ich spätestens morgen nachholen, denn ich möchte das Kleid ja während des Me Made May unbedingt tragen!

ESP Dress von Decades of Stlye

Soweit gefällt mir das Kleid schon sehr gut: der eckige Ausschnitt ist wirklich mal etwas anderes, die Passform ist dank ein paar kleiner Änderungen ganz gut, der Stoff ist luftig leicht und der Print mein absolutes Beuteschema. Manchmal lohnt es sich, seine Stoffvorräte aufzuräumen, wenn man dabei so ein längst vergessenes Schätzchen ausbuddelt ;-)

ESP Dress von Decades of Stlye

Das schwierigste an dem Kleid war der Zuschnitt, denn ich wollte, dass sich die Streifen wenigstens halbwegs treffen. An der Stelle, auf die es mir ankam, nämlich dem Übergang zu den Raglan-Ärmeln, ist mir das ganz gut gelungen. An der hinteren Mitte hätte ich aber noch etwas sorgfältiger zuschneiden können. Das Nähen war einfach. Die größte Schwierigkeit war, aufzupassen, welches Stück vom Beleg wohin gehört! Die Anleitung zu dem Schnitt ist ganz okay, ich habe sie allerdings weitgehend ingoriert und die Stücke lieber in einer anderen Reihenfolge genäht, damit ich das Oberteil zwischendurch schon mal anprobieren kann. Das war eine gute Entscheidung, denn unten saß das Oberteil etwas knapp. Das ist aber kein Wunder: meine Taille ist schon eine handbreit überm Bauchnabel, da ist sie in den wenigsten Schnitten vorgesehen! Als Nähanfänger hätte ich vermutlich ein Kleid ohne versäuberte Nähte, denn das wird nicht in der Anleitung erwähnt. Ansonsten ist sie aber gut verständlich und die Bilder zeigen alles Wesentliche.

ESP Dress von Decades of Stlye

Decades of Style haben im Mai übrigens einen Sew Along zum E.S.P. Dress auf ihrem neuen Blog. Ich bin schon auf die Abwandlungen gespannt, die sie zeigen wollen. Vielleicht nähe ich dann spontan gleich noch eins ;-)

ESP Dress von Decades of Stlye

Hier noch mal im Überblick:

  • Schnitt: E.S.P. Dress von Decades of Style
  • Stoff: leichter Baumwollsatin aus dem Stash, wahrscheinlich ursprünglich vom Maybachufer
  • Größe 36 (Brustumfang, nicht Kleidergröße), Rocklänge der größten Größe
  • Änderungen: Brustabnäher etwas nach unten verlegt, Abnäher und Seitennaht so verändert, dass die breiteste Abnäherstelle an meiner hohen Taille sitzt, den Rock aber auf etwa Bauchnabelhöhe gelassen – typische Änderungen für meine Figur

Und jetzt seid ihr dran: was für ein Frühlings-Outfit habt ihr genäht? Macht ihr auch mit beim Me Made May 2016?


1 Jahr 10 Outfits März Colette Moneta

1 Jahr 10 Outfits: März – Moneta Dress

Und ein kurzer Bericht zu Sewing By the Sea

Im März habe ich mir wieder ein Jersey-Kleid genäht – diesmal eine Moneta. Gleich als meine erste Moneta fertig war, plante ich ja schon mehr davon. Und ich bin mir sicher, dass auch diese nicht die letzte sein wird!

Colette Moneta

Wie schon bei Moneta No. 1 habe ich das Oberteil von Größe S im Schulterbereich zu Größe M in der Taille gradiert und einen langen Ärmel – ein Mix aus dem Ärmel im Schnitt und dem vom Renfrew-Shirt – genäht. Erst nach dem Zuschnitt kam mir der Gedanke, den schmaleren Bonus-Ärmel vom Wren-Dress zu nähen (hier gehts zum Download). Naja, das ist zwar nicht der aller eleganteste Ärmel, aber er ist sehr bequem!

Colette Moneta

Clou des an sich schlichten Kleides ist natürlich der Matrosenkragen aus den Extra-Kragenversionen, die es bei Colette als Download gibt. I’m in love! Das gibt’s bestimmt noch mal als T-Shirt für den Sommer.

Colette Moneta

  • Schnitt: Moneta von Colette
  • Stoff: eher schwerer Baumwoll-Jersey mit Elasthan vom Maybachufer
  • Größe S-M (S für den Schulterbereich, unterhalb des Arms zu M verbreitert)
  • Änderungen: Schultern verschmälert, Ärmel mit dem Renfrew-Schnitt verlängert (mit Bund), mit Zahnseide gekräuselt statt mit Framilon, den erst zur Verstärkung an die Taillennaht genäht

Colette Moneta

Zum Kleid ist gar nicht mehr zu sagen, deshalb schreibe ich jetzt noch über die Entstehung. Genäht habe ich das Kleidchen nämlich in toller Gesellschaft bei Sewing by the Sea, einem verlängerten Nähwochenende organisiert von Alexandra alias Mama macht Sachen auf einem ehemaligen Gutshof in Noer. Als ich am Donnerstag abend nach einer kurzweiligen Fahrt mit Kitty Koma eingetrudelt war, war ich zu abgespannt zum Nähen und habe lieber mit anderen Nähnerds gequatscht und die Nähpläne der anderen studiert ;-) Nach viel zu wenig Schlaf habe ich dann am Freitag und Samstag genäht, getrennt, gequatscht und fremde Ovis und Coverlocks ausprobiert – ich glaube, ich brauche unbedingt ein Upgrade!!! – nur fotografiert habe ich kaum.

Sewing By the Sea

Unser Nähraum im ehemaligen Stallgebäude

Zeit für einen Abstecher zur nahen Ostsee musste natürlich trotzdem sein.

Sewing By the Sea

Obwohl anstrengend, fand ich das gemeinsame Nähwochenende sehr inspirierend. Es ist toll, mal “Schnittmuster” anzuprobieren: so bin ich einfach mal in die Trenchcoats von Dana-Feinstöfflich und Susi-Alle Wünsche geschlüpft und weiß jetzt, dass ich auch einen Trenchcoat brauche – aber ob Robson oder Isla ist noch nicht ganz entschieden :-) Bei der abschließenden Parade der gefertigten Stücke war noch mal die ganz Bandbreite des Nähens zu bewundern: vom komplizierten Couture-Teil zum schnellen Jerseydress, von farbenfroh bis zurückhaltend (blau war nicht nur bei mir beliebt!) und sogar etwas Patchwork war dabei. Aber das wichtigste: Jede hat sich IHR Teil genäht, mit soviel Aufwand wie sie wollte, angepasst auf die eigene Figur, gefüttert, unterfüttert oder pur und trotz gewisser (Trench)Trends doch immer etwas ganz Eigenes, Individuelles – und genau das macht für mich den Zauber des Selbernähens aus!

Was für ein Unikat habt ihr euch im März gezaubert? Sind sie auch in netter Gesellschaft entstanden? Zum Verlinken habt ihr bis zum 10. April Zeit.


Verlinkt mit RUMS-Rund ums Weib.

1 Jahr 10 Outfits Februar Colette Wren

1 Jahr 10 Outfits: Februar – Wren Dress

Diesen Monat kann ich bei meiner eigenen Challenge wieder mitmachen, nachdem im Januar wegen Zeitmangels passen musste. Genäht habe ich das Wren Dress von Colette. Das war schon mein Weihnachtskleid, also wusste ich, was ich ändern wollte. Den schönen Jersey hatte mir die liebe Wiebke vor einer ganzen Weile von Thatchers mitgebracht. Und das Kleid will ich auf jeden Fall am Freitag zum Thatchers Salon mit dem Thema Selbstgenäht tragen.

Wren - Jerseykleid von Colette

Wie schon beim Weihnachtskleid, habe ich als Rock den vom Moneta genommen: der hat nämlich Taschen und ist nicht ganz so extrem weit wie der vom Wren. Das vordere Oberteil habe ich außerdem ein wenig verlängert: Wren Nummer 1 zieht sich da ein wenig nach oben. Jetzt ist es besser!

Wren - Jerseykleid von Colette

Rückenansicht

Bei der Verarbeitung bin ich ebenfalls von der Anleitung abgewichen. Teil C, das ist der gekräuselte Einsatz am Oberteil, habe ich gedoppelt. Den Tipp hatte ich mal auf einem Blog gelesen und gleich mental abgespeichert. Den hinteren Halsausschnitt habe ich wie bei Pattydoos Tutorial gearbeitet – das ist schicker als die Originalanleitung. Den Rock habe ich mit Hilfe von Zahnseide eingereiht – so wie hier – da mir das Kräuseln mit Framilon etwas zu fumselig ist. Das Gummiband habe ich lieber erst im Nachhinein zur Stabilität angenäht. Leider habe ich etwas vom Oberstoff erwischt, was mir erst beim Fotografieren aufgefallen ist. Da muss ich nochmal trennen.

Wren - Jerseykleid von Colette

Dieses Missgeschick muss ich noch mal trennen!

Aber dann wird dieses Wren, wie schon sein Vorgänger, bestimmt ein neuer Liebling im Kleiderschrank. Jerseykleider sind einfach die besten ;-)

Was ist euer Februar-Outfit? Der Link-up ist bis einschließlich nächsten Montag geöffnet.