Winter Mantel Sew Along 2016 – Inspiration

Winter Mantel Sew Along 2016 – Inspiration

Ich brauche einen schönen, warmen Mantel – und diesmal werde ich ihn selber nähen! Nachdem ich in den letzten Jahren vergeblich nach meinem Traummantel gesucht habe, und auch keine Lust mehr habe, vom Polyesterfutter zu knistern, werde ich mir dieses Jahr also einen Mantel nähen. Der Wintermantel Sewalong mit Karin und Nina auf dem MeMadeMittwoch-Blog ist dafür eine prima Motivation und bestimmt auch eine unendliche Quelle der Inspiration!

Wintermantel Sew Along 2016

Wie sieht mein Traummantel also aus? Er sollte auch zu Kleidern und Röcken gut aussehen, das heißt, er darf ruhig tailliert sein und einen ausgestellten Rockteil haben. Außerdem soll er sich gut anfühlen, und zwar von außen und innen. Taschen braucht er natürlich auch. Die Farbe war eigentlich nicht so entscheidend – Hauptsache etwas Dunkles – aber mittlerweile habe ich schon einen richtig tollen Stoff ergattert: schwarzer Wollstoff, angeblich auch mit etwas Kaschmir, und dazu ein knallrotes Viskosefutter, beides vom Maybachufer (und nach Hause geschleppt bei gefühlten 35° – aber ich will mich nicht beschweren).

Mantelstoff

Der Wollstoff ist so weich! Und das Futter in Wahrheit etwas weniger himbeerig.

Der Stoff steht also schon fest, aber was ist mit dem Schnitt? Da stehen mehrere zur Auswahl, und ich bin noch nicht ganz sicher, welcher das Rennen machen wird. In meinem Vorrat habe ich diese tollen Schnitte:

Mantelschnitte

Den Claremont von Decades of Stlye finde ich einfach großartig. Leider ist das Rockteil nicht ganz so weit, wie ich es mir vorstelle. Außerdem mag ich das Produktbild sehr, wo die Passe im schrägen Fadenlauf gearbeitet ist. Leider würde dieses Detail mit meinem schwarzen Wollstoff gar nicht zur Geltung kommen. Deshalb werde ich ihn wohl vertagen.

Claremont Coat

Quelle: Decades of Style

Der Abby Coat von Jamie Christina gefällt mir auch sehr gut. Den Rockteil/Volant etwas zu verlängern, dürfte nicht so schwierig sein. Allerdings bin ich etwas unsicher, ob mir der Bubikragen letzlich nicht etwas zu niedlich ist. Das Modell 8346 von Vogue liegt hier auch schon länger. Vor allem Version B (eventuell aber etwas länger) hat es mir angetan. Den haben doch schon mehrere genäht, oder? Was sind eure Erfahrungen damit?

m7478

Quelle: McCall’s

Außerdem habe ich mir noch den 7478 von McCall’s bestellt. Der ist nach momentanen Stand mein Favorit. Hoffentlich kommt das Päckchen bald an!

 

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Named Evolution Theory Collection

Im Shop: Neue Schnittmuster von Named

Die beiden kreativen Köpfe von Named haben sich mit ihrer neuen Kollektion selbst übertroffen, wie ich finde – guckt euch mal das Lookbook an! Von der tollen neuen Herbst-Winter Kollektion “Evolution Theory” habe ich daher 4 Schnitte für den Shop bestellt, die ich euch hier genauer vorstellen will. Ich würde ja am liebsten alle nähen – und ihr?

Raffiniert: Helmi Trench Blouse & Tunic Dress

Named Helmi Tunic

Helmi sind 2 Schnitte in einem: eine Bluse mit Trenchcoat-Details wie Rückenklappe und D-Ringe – hier aber an den Manschetten statt am Gürtel – sowie eine lässige Tunika.

Named Helmi Blouse

Ich finde vor allem die Bluse einfach klasse, denn diese kleinen Details sind raffiniert und trotzdem ist die Bluse noch ganz klassisch. Als Stoffe eignen sich leichte bis mittelschwere Blusenstoffe, zum Beispiel ein trendiger Chambray oder ein edler Seidencrepe.

Schick: Pilvi Coat Dress

Named Pilvi Coat Dress

Die Mantelkleider, die ich bisher kannte, waren für Webware bestimmt. Anders das Pilvi: das kombiniert den Schick eines Mantelkleides mit dem Komfort von Strick- bzw. Jerseystoffen. Die klassischen Merkmale wie Reverskragen und Knopfleiste dürfen natürlich nicht fehlen! Das Pilvi ist geeignet für mittelschwere, stabile Strickstoffe mit etwa 40% Stretch wie Sweatshirtstoff oder Romanit.

 

Vielseitig: Tuuli V-Neck Jersey Dress & Bodysuit

Named Tuuli Dress

Das Tuuli ist auch wieder ein 2-in-1-Schnitt. Es enthält einen sportlichen Body mit praktischen Knöpfen im Schritt und ein Jerseykleid mit schickem Faltenrock, beides mit einem sexy V-Ausschnitt.

Named Tuuli Body

Für Tuuli sind alle leichten bis mittelschweren Strick- bzw. Jerseystoffe geeignet, die etwa 50% Stretch, zum Beispiel diese beiden farbenfrohen Exemplare:

Kuschelig: Talvikki Sweater

Named Talvikki

Das Talvikki ist bisher euer Favorit. Und kein Wunder, denn dieses Sweatshirt hat Style: Stehkragen, Seitenschlitze und vor allem die schicken, strahlenförmigen Abnäher. Genäht werden kann das hübsche Sweatshirt aus mittelschweren bis schweren Strickstoffe mit mindestens 30% Stretch, zum Beispiel Sweatshirtstoffen, Fleece oder Walk.

Evolution Theory?

Und wieso heißt die Kollektion eigentlich “Evolution Theory”? Dazu schreiben die beiden Named-Designerinnen auf Facebook:

”The Evolution Theory collection studies the evolution of fashion, and how certain fashion staples became what they are today. In the study process we explored questions such as: Which details determine a classic trench coat? As a result, the collection combines individual details from various fashion staples in an interesting and unique way. It includes garments such as a blouse with trench coat-like details, a double-breasted jersey dress and a kimono-inspired tee.

The collection also takes its inspiration from the Finnish nature with its crude rocks, coniferous forests and cold water. The colors in the collection reflect this origin; granite gray, pine green and ice blue. The garments are designed with a particular focus on the cut, in order to make them look intriguing, yet natural and effortless.”

Übrigens, auch neu im Shop sind die Named-Schnitte Esme-Cardigan und Isla-Trenchcoat!

Wenn ihr euren Lieblingsschnitt aus der Kollektion hier bzw. im Shop noch vermisst, dann sagt Bescheid! Ich werde demnächst nachbestellen und kann versuchen, eure Wünsche mit zu berücksichtigen.

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MMM Sommermoneta

Let’s Beat the Heat in a Cool Dress

Oder: Schon wieder mit Moneta am Me Made Mittwoch

Puh, ist das heiß. Und das im September! Zum Glück habe ich meine Sommermonetas (=Jerseykleider nach dem Moneta-Schnitt von Colette) noch nicht weggeräumt ;-) Die tragen sich nämlich super bei diesen Temperaturen.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Nachdem ich euch letzte Woche mein schwarz-rote Moneta gezeigt habe, präsentiere ich euch heute mein blau-weißes Exemplar – und zwar nicht nur im heimischen Berlin. Dieses Kleid durfte auch mit in den Urlaub, und da sind ein paar witzige Schnappschüsse entstanden. Die Temperaturen waren ganz ähnlich – egal ob in Süddeutschland oder Südfrankreich ;-)

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Moneta auf Reisen: im wunderschönen Schlosspark von Schwetzingen

Luftig und bequem, dass war genau das richtige für Besichtigungtouren an heißen Tagen. Allerdings war es in Carcassonne, wo das untere Foto entstanden ist, auch ganz schön windig, so dass ich ständig Hut und Kleid festhalten musste. Trotzdem hätte ich das Kleid nicht gegen Hosen tauschen wollen!

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Moneta auf Reisen: beim Kraxeln in Carcassonne

Und mit welchen Outfits begegnet ihr der aktuellen Hitzewelle? Ich werde mich gleich mal auf dem MeMadeMittwoch-Blog umsehen, wo die liebe Monika von Wollixundstoffix heute zum letzen Mal eins ihrer schönen Kleider präsentiert.

 

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MMM Moneta

Me Made Mittwoch mit Moneta

Das letzte Kleid, dass ich für die 1 Jahr 10 Outfits Challenge genäht habe, eine ärmellose Moneta von Colette Patterns mit einigen Abwandlungen, hat sich diesen Sommer wirklich bewährt: beim Salsa-Tanzen am Spreeufer genauso wie beim Bummeln am Mittelmeer. Für den schnöden Alltag taugt das Jerseykleid aber auch! Und so trage ich sie heute mit Leggings und Strickjacke, denn es soll zwar wieder warm werden, aber morgens ist es noch frisch!

Moneta von Colette PatternsMehr selbstgenähte Outfits zwischen Sommer und Herbst gibt es beim MeMadeMittwoch-Blog.

Mit der 1 Jahr 10 Outfits-Challenge geht es nach der Sommerpause übrigens am 30.9 weiter.

 

 

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1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juli – Sommermoneta 2.0

Meine erste Sommermoneta, das Juni-Outfit, hat sich schon bewährt: kaum war sie gewaschen, hatte ich sie schon wieder an. Also habe ich gleich noch eine genäht ;-)

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Wie schon bei der letzten Version habe ich das Oberteil vom Colette Moneta-Schnitt mit einem schmaleren Vierteltellerrock statt eines angekräuselten Rockteils kombiniert. Und statt das Oberteil zu füttern, habe ich Ärmel und Halsausschnitt mit einem Jerseystreifen versäubert. Leider hat beim Absteppen meine Nähmaschine ein paar Stiche ausgelassen, genau in der Mitte vom Ausschnitt :-( Ich hoffe, es fällt beim Tragen nicht allzusehr auf. Mit einer neuen Nadel wars dann wieder okay.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Schade: beim Topstitching fehlen ein paar Zacken

Der Stoff lag schon lange in meinem Stash – irgendwie war mir das rot etwas zu tomatig. Aber so für den Hochsommer ist es dann doch ganz okay. Er fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, scheint aber etwas zu leiern: die Taille sitzt deutlich tiefer als bei der anderen Sommermoneta. Mal sehen, wie es sich das Kleid dann tragen wird. Bei der langen Salsa-Tanznacht gestern hat es sich sehr angenehm getragen.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Rückenansicht

Mit welchem Sommeroutfit seid ihr heute dabei? Das nächste Treffen findet dann im September statt, im August ist Sommerpause.


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Me Made Mittwoch

Me Made Mittwoch Sonderausgabe: Ich packe meinen Koffer…

Jedes Jahr die gleiche schwierige Frage: was darf mit in den Koffer und was muss zu Hause bleiben? Bei vielen Sachen bin ich noch unsicher, manches wird auch vom Wetter abhängig sein, aber diese Klamotten müssen einfach mit:

1. Mein schwarzes Leinen Vintage Shirt Dress

Vintage Shirt Dress nach dem Schnittmuster von Sew Over It

Dieses Kleid war mein Geburtstagskleid letztes Jahr (leider bis jetzt unverbloggt) und vereint gleich zwei meiner Lieblingsdinge: leichter Leinenstoff und die Farbe schwarz. Es ist super angenehm bei heißen Temperaturen und auch mit Leggings drunter krabbelt es nicht hoch. Durch verschiedene Accessoires lässt es sich auch unterschiedlich stylen. Keine Frage: auch wenn es knitteranfällig ist, dieses Kleid muss mit.

2. Meine Sommer-Moneta

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette

Dieses Jerseykleid ist erst vor kurzem fertig geworden, aber schon jetzt ein absoluter Liebling und mehrfach getragen. Gerade bei Hitze ist es perfekt: luftig, aber nicht freizügig. Mit dem Viertel-Tellerrock gefällt mir das Kleid auch noch mal besser als mit angekräuseltem Rock. Eine zweite ärmellose Moneta habe ich am Wochenende zugeschnitten, mit etwas Glück wird sie vorm Urlaub auch noch fertig und darf dann auch mit.

3. Meine Naturkundemuseums-Hollyburn

Hollyburn Rock nach dem Schnittmuster von Sewaholic

Heiß geliebt und schon ganz oft gezeigt ist mein Ikea- oder auch Naturkundemuseumshollyburn: der jeansartige Oberstoff ist schön robust, das Seidenfutter macht den Rock bei verschiedenen Temperaturen angenehm zu tragen, die Rockweite ist angenehm (keine Trippelschritte, keine Stoffmassen). Außerdem ist er quasi ausflugserprobt – hier vor der schönen Kulisse des Schlosses in Rheinsberg.

Ein paar memade Oberteile werden bestimmt auch mit eingepackt, aber welche? Das werde ich wohl spontan beim Packen entscheiden.

Andere Urlaubsgarderoben findet ihr beim letzten MeMadeMittwoch vor der Sommerpause.Schönen Sommerurlaub, allerseits!

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DIY Weihnachten 1

Weihnachten - HANDGEMACHT!

Es ist Juli und endlich ist auch der Sommer da – und ich erzähle etwas von Weihnachten?!? JA! Schon in den letzten Jahren habe ich versucht, möglichst viel zu Weihnachten selbst zu machen: Geschenke, Deko, Plätzchen usw. Und dabei habe ich festgestellt: ich kann eigentlich gar nicht früh genug damit anfangen (außer vielleicht mit den Plätzchen), damit die Geschenke wirklich alle fertig werden und ich nicht wieder Gutscheine verschenken muss (oops) bzw. damit nicht nur alle anderen schöne Weihnachtsdeko haben, nur ich nicht. Deshalb gibt es hier im Blog von jetzt bis Weihnachten jeden Monat am 24. oder 25. Ideen und Anregungen zum DIY Weihnachten, denn handgemachte Geschenke dauern schon mal ein bisschen länger und da tut ein Vorlauf gut. Ich hoffe auf einen regen Austausch mit euch!

Weihnachten handgemacht

Handgestrickt zum Fest: Socken und Co als Geschenk

Anfangs war meine Familie etwas skeptisch, was Handgestricktes angeht. Mittlerweile bekomme ich jedoch oft schon kurz nach Weihnachten mitgeteilt, dass auch im nächsten Jahr gerne wieder Stricksocken oder eine Mütze als Präsent unterm Baum liegen dürfen :-) Na und wenn ich so nett gebeten werde, komme ich diesem Wunsch doch gern nach! Ich finde Socken auch ein äußerst praktisches Geschenk: sie werden benutzt und stauben nicht irgendwo ein. Außerdem kann ich sie prima abends vorm Fernseher oder sogar unterwegs stricken, zum Beispiel auf dem Weg in den Urlaub. Die ersten Socken für Weihnachten sind auch schon fertig, aber um die Überraschung nicht vorweg zu nehmen, zeige ich euch lieber die Socken, die ich letztes Jahr verschenkt habe:

handgestrickte Herrensocken

Herrensocken im einfachen, stretchigem Muster: 3 rechts, 3 links

Tipps und Tricks

Wenn ihr selbst Handgestricktes verschenken (oder für euch selbst stricken) wollt, habe ich ein paar Tipps für euch. Am wichtigsten: Macht es euch nicht zu schwer! Wenn ihr gerade erst mit dem Stricken angefangen habt, solltet ihr vielleicht nicht einplanen, die ganze Verwandtschaft mit Norwegerpullis zu versorgen – das ist schlicht zu viel des Guten. Socken können für Strick-Neulinge ganz schön kniffelig sein. Wenn ihr es trotzdem wagen wollt, nehmt ein einfaches Muster und ein selbstmusterndes Garn: ich persönlich mag die Sockenwolle von Buttinette* oder die von Drops: hübsch, strapazierfähig und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer schon etwas länger strickt kann sich natürlich mit Mustern austoben. Zwei meiner Favoriten sind die Monkey Socks von Cookie A. und die Broken Seed Stitch Socks (über ravelry). Überhaupt finden sich auf der Strickplattform Ravelry unzählige Anleitung in allen möglichen Sprachen und Schwierigkeitsgraden.

handgestrickte Damensocken

Damensocken aus Sockenwolle “Fabel” von Drops

Stricken mit dem Nadelspiel kann auch ganz schön tricky sein. Da macht sich gutes “Werkzeug” bezahlt. Ich stricke besonders gern mit dem Holz-Nadelspiel von KnitPro* – damit kann man schnell stricken, es ist aber nicht so flutschig wie manche billigen Metallnadelspiele! Alternativ kann man fast jeden Durchmesser auf zwei Rundstricknadeln stricken (hier gibt es ein tolles Youtube-Tutorial dazu von eliZZZa). Probiert es mal aus.

Strickpaket

Ein Buch, ein Set Nadeln und ein schönes Knäuel Wolle sind auch toll als Geschenkset für die handarbeitsaffinen Menschen auf der Geschenkeliste. Im Buch Der geniale Sockenworkshop* findet ihr fast alles, was man übers Sockenstricken wissen muss: von verschiedenen Fersen und Spitzen über Muster bis hin zu Vorlagen für Sockenbretter in vielen Größen. Außerdem gibt es natürlich jede Menge Bücher mit Sockenmustern. Zu meinen Favoriten gehören die Muster von Cookie A., veröffentlicht in den Büchern Knit.Sock.Love.* und Sock Innovation* (soweit ich weiß nur auf Englisch erhältlich), sowie das Büchlein Herrensocken selbst gestrickt* von Ewa Jostes.

Wie DIY ist euer Weihnachten? Habt ihr schon angefangen, Weihnachtsgeschenke herzustellen? Welche selbstgemachten Geschenke funktionieren bzw. was sollte man lieber nicht verschenken?

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Sommer-Rock-Sew-Along3

Sommer-Rock-Sew-Along: Finale

Mein erster Sommerrock dieses Jahr ist fertig. Danke, liebe Lucy und liebe Meike für die Organisation des Sew Alongs, denn das steigert die Motivation, fertig zu werden, doch gleich immens!

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Der neue Rock ist ein echter Hingucker, wie ich finde, was vor allem an dem schönen Stoff liegt. Den Waxprint habe ich letztes Jahr beim Stoffwechsel bekommen, aber leider erst jetzt verarbeitet. Stoff und Schnitt (Modell 9 aus der Fashion Style 3/2016) passen gut zusammen: es gibt keine Teilungsnähte, die das Muster unterbrechen, aber durch die asymmetrischen Falten kommt dennoch etwas Bewegung hinein. Die Weite finde ich auch sehr angenehm: Tellerröcke sind mir meist zuviel und bei sehr schmalen Röcken fehlt mir die Bewegungsfreiheit. Dieser Rock ist genau richtig.

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Am Schnitt habe ich nicht wirklich etwas geändert. Ich habe nur die Taschen vom etwas längeren “Zwillingsmodell” hinzugenommen und mir beinahe das Gehirn verrenkt, um Reißverschluß und Tasche in der Seitennaht unterzubringen. Ganz ehrlich: das macht keinen Spaß!! Die Anleitung war auch keine wirkliche Hilfe. Frau Vaus Tutorial hat mich in die richtige Spur gebracht. Aber letztendlich habe ich mir dann einfach überlegt, wo ich den Reißer annähen kann, damit ich noch an die Tasche komme. Bei einem Rock aus weniger gemusterten Stoff würde ich den Reißer aber wohl doch lieber in die hintere Mittelnaht verlegen. (Ich denke schon an einen Wollrock nach diesem Schnitt im Herbst – mal gucken).

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Jetzt fehlen mir nur noch ein paar schöne Shirts zum Rock, damit ich ihn auch wirklich oft trage. Das werde ich in den kommenden Wochen in Angriff nehmen.

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Berlin 23°, windig, der Rock bauscht

Hier noch mal die Details zum Rock:

  • Schnittmuster: Modell 9 in FashionStyle 3/2016, in Größe 42
  • Änderungen: eine Nummer größer gewählt, damit der Rock etwas niedriger sitzt; Taschen vom Modell 8
  • Stoff: BW-Waxprint, letztes Jahr bei der Stoffwechsel-Aktion erhalten

Und, wie schon viele andere anmerkten: nach dem Rock ist vor dem Rock. Mal sehen, ob ich diesen Sommer die beiden anderen Projekte nicht doch noch verwirklichen werde, denn einen schlichten schwarzen Rock (Hollyburn), der sich auch gut in der Übergangszeit macht und einen dramatischen Maxirock (Gabriola) hätte ich schon noch ganz gern in meiner Garderobe. Zumal ich dank Karin jetzt den allertollsten Waxprint für einen Maxirock habe – merci noch mal an dieser Stelle!

Sommerrock-to-be

Sommerrock-to-be

Karin hat auf ihrem Blog übrigens eine Waxprint-Linkparty, in die ich mich auch einreihe. Die gezeigten Kleidungsstücke sind ganz toll und inspirierend, kann ich euch sagen!

So, und jetzt gehe ich stöbern, was sonst noch für schöne Röcke beim Sommer-Rock-SAL-Finale präsentiert werden.

1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juni – Sommermoneta

Während der ersten heißen Tage im Mai kam mir die Idee, dass ein ärmelloses Jerseykleid eine gute Idee wäre. Also gesagt, getan genäht.

Colette Moneta

Für das Oberteil habe ich auf das Moneta von Colette zurückgegriffen, mit dem habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht (hier und hier). Aber als Rockteil wollte ich diesmal etwas anderes als einen gekräuselten Rock. Also habe ich den – allerdings stark verschmälerten – Rock vom Tiramisu daran gebastelt, das entspricht etwas einem Viertel-Tellerrock (so wie hier).

Colette Moneta

Der Stoff ist ein gut abgelagerter Jersey vom Maybachufer, der zum Teil ziemlich verfärbt war – aber hey, eine Herausforderung beim Zuschnitt kann ja nicht schaden ;-) Als Futter habe ich ein ausgedientes altes T-Shirt verwendet. Insgesamt also ressourcenschonendes Stashbusting + Upcycling.

Bewährt hat sich das Kleid auch schon. Könnte durchaus sein, dass es bald noch mehr von der Art geben wird!

Colette Moneta

Und, mit welchem neuen Outfit tanzt ihr durch den Sommer?


Sommer-Rock-Sew-Along2

Sommer-Rock-Sew-Along: Zwischenstand

Zum Detail-Treffen beim Sommer-Rock-Sewalong kann ich mitteilen: ich habe mich entschieden! Das ist ja oft der schwierigste Schritt. Aber nicht nur ihr wolltet den Waxprint-Rock sehen – danke für die vielen lieben Kommentare zum 1. Sewalong-Beitrag – auch mich hat es in den Fingern gekribbelt. Also werde ich dieses Projekt als erstes in Angriff nehmen. Positiver Nebeneffekt: wenn mir der Formbund von diesem Rock gefällt, werde ich ihn einfach an den Hollyburn kombinieren ;-) Und nachdem ich das andere Projekt, was noch auf meinem Nähtisch lag, nämlich mein Juni-Outfit für die 1 Jahr-10 Outfits Challenge, fertig genäht hatte, kann ich mich jetzt auch dem Sommerrock widmen – und auch die Overlock wieder umfädeln ;-)

Sommerrock-Stoff

Erster Schritt war, die richtige Größe zu ermitteln. So habe ich zwar ein paar Knip/ FashionStyle Hefte rumzuliegen, aber noch nichts daraus genäht. Außerdem wollte ich nicht, dass mein Rock in meiner natürlichen Taille sitzt, sondern auf Bauchnabelhöhe. Also habe ich meinen “Bauchnabelumfang” als Taillenweite genommen, den Bund mal schnell probegenäht und die Größe für gut befunden. Kleinere Anpassungen sind ja dann immer noch möglich. Das Schnittmuster abzupausen hat nicht wirklich Spaß gemacht. Zwar ist der Knip-Musterbogen ziemlich übersichtlich (Ottobre ist da deutlich schlimmer, oder?), aber das Rockteil ist ein riesiges Monstrum, das aus 3 Stücken zusammengesetzt werden soll – dafür hat der Rock zum Glück nur insgesamt 3 Schnitteile, und eins davon sind die Taschen, die ich vom längeren “Parallelmodell” einfach übernehmen werde.

Sommerrock Sew Along mit Waxprint

Der Zuschnitt ging fix: der stabile Waxprint ist ja da sehr unkompliziert und gut zu handhaben. Musterübergänge an den Seitennähten oder zum Bund habe ich völlig ignoriert. Mal gucken, was dabei herauskommt ;-)

Bevor ich mich entgültig ans Nähen mache, möchte ich aber noch ein Detail verstehen, bei dem ich aber gerade eine gedankliche Blockade habe: wie kriege ich die Seitennahttasche und Reißverschluß in der gleichen Naht unter?!? Das ist meine Rechercheaufgabe vor der nächsten Näh-Session. Mein Lieblingsnähbuch habe ich zwar noch nicht befragt, aber wenn ihr gute Tipps habt, immer her damit ;-)