1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juli – Sommermoneta 2.0

Meine erste Sommermoneta, das Juni-Outfit, hat sich schon bewährt: kaum war sie gewaschen, hatte ich sie schon wieder an. Also habe ich gleich noch eine genäht ;-)

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Wie schon bei der letzten Version habe ich das Oberteil vom Colette Moneta-Schnitt mit einem schmaleren Vierteltellerrock statt eines angekräuselten Rockteils kombiniert. Und statt das Oberteil zu füttern, habe ich Ärmel und Halsausschnitt mit einem Jerseystreifen versäubert. Leider hat beim Absteppen meine Nähmaschine ein paar Stiche ausgelassen, genau in der Mitte vom Ausschnitt :-( Ich hoffe, es fällt beim Tragen nicht allzusehr auf. Mit einer neuen Nadel wars dann wieder okay.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Schade: beim Topstitching fehlen ein paar Zacken

Der Stoff lag schon lange in meinem Stash – irgendwie war mir das rot etwas zu tomatig. Aber so für den Hochsommer ist es dann doch ganz okay. Er fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, scheint aber etwas zu leiern: die Taille sitzt deutlich tiefer als bei der anderen Sommermoneta. Mal sehen, wie es sich das Kleid dann tragen wird. Bei der langen Salsa-Tanznacht gestern hat es sich sehr angenehm getragen.

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette Patterns

Rückenansicht

Mit welchem Sommeroutfit seid ihr heute dabei? Das nächste Treffen findet dann im September statt, im August ist Sommerpause.


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Me Made Mittwoch

Me Made Mittwoch Sonderausgabe: Ich packe meinen Koffer…

Jedes Jahr die gleiche schwierige Frage: was darf mit in den Koffer und was muss zu Hause bleiben? Bei vielen Sachen bin ich noch unsicher, manches wird auch vom Wetter abhängig sein, aber diese Klamotten müssen einfach mit:

1. Mein schwarzes Leinen Vintage Shirt Dress

Vintage Shirt Dress nach dem Schnittmuster von Sew Over It

Dieses Kleid war mein Geburtstagskleid letztes Jahr (leider bis jetzt unverbloggt) und vereint gleich zwei meiner Lieblingsdinge: leichter Leinenstoff und die Farbe schwarz. Es ist super angenehm bei heißen Temperaturen und auch mit Leggings drunter krabbelt es nicht hoch. Durch verschiedene Accessoires lässt es sich auch unterschiedlich stylen. Keine Frage: auch wenn es knitteranfällig ist, dieses Kleid muss mit.

2. Meine Sommer-Moneta

Jerseykleid Moneta nach dem Schnittmuster von Colette

Dieses Jerseykleid ist erst vor kurzem fertig geworden, aber schon jetzt ein absoluter Liebling und mehrfach getragen. Gerade bei Hitze ist es perfekt: luftig, aber nicht freizügig. Mit dem Viertel-Tellerrock gefällt mir das Kleid auch noch mal besser als mit angekräuseltem Rock. Eine zweite ärmellose Moneta habe ich am Wochenende zugeschnitten, mit etwas Glück wird sie vorm Urlaub auch noch fertig und darf dann auch mit.

3. Meine Naturkundemuseums-Hollyburn

Hollyburn Rock nach dem Schnittmuster von Sewaholic

Heiß geliebt und schon ganz oft gezeigt ist mein Ikea- oder auch Naturkundemuseumshollyburn: der jeansartige Oberstoff ist schön robust, das Seidenfutter macht den Rock bei verschiedenen Temperaturen angenehm zu tragen, die Rockweite ist angenehm (keine Trippelschritte, keine Stoffmassen). Außerdem ist er quasi ausflugserprobt – hier vor der schönen Kulisse des Schlosses in Rheinsberg.

Ein paar memade Oberteile werden bestimmt auch mit eingepackt, aber welche? Das werde ich wohl spontan beim Packen entscheiden.

Andere Urlaubsgarderoben findet ihr beim letzten MeMadeMittwoch vor der Sommerpause.Schönen Sommerurlaub, allerseits!

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DIY Weihnachten 1

Weihnachten - HANDGEMACHT!

Es ist Juli und endlich ist auch der Sommer da – und ich erzähle etwas von Weihnachten?!? JA! Schon in den letzten Jahren habe ich versucht, möglichst viel zu Weihnachten selbst zu machen: Geschenke, Deko, Plätzchen usw. Und dabei habe ich festgestellt: ich kann eigentlich gar nicht früh genug damit anfangen (außer vielleicht mit den Plätzchen), damit die Geschenke wirklich alle fertig werden und ich nicht wieder Gutscheine verschenken muss (oops) bzw. damit nicht nur alle anderen schöne Weihnachtsdeko haben, nur ich nicht. Deshalb gibt es hier im Blog von jetzt bis Weihnachten jeden Monat am 24. oder 25. Ideen und Anregungen zum DIY Weihnachten, denn handgemachte Geschenke dauern schon mal ein bisschen länger und da tut ein Vorlauf gut. Ich hoffe auf einen regen Austausch mit euch!

Weihnachten handgemacht

Handgestrickt zum Fest: Socken und Co als Geschenk

Anfangs war meine Familie etwas skeptisch, was Handgestricktes angeht. Mittlerweile bekomme ich jedoch oft schon kurz nach Weihnachten mitgeteilt, dass auch im nächsten Jahr gerne wieder Stricksocken oder eine Mütze als Präsent unterm Baum liegen dürfen :-) Na und wenn ich so nett gebeten werde, komme ich diesem Wunsch doch gern nach! Ich finde Socken auch ein äußerst praktisches Geschenk: sie werden benutzt und stauben nicht irgendwo ein. Außerdem kann ich sie prima abends vorm Fernseher oder sogar unterwegs stricken, zum Beispiel auf dem Weg in den Urlaub. Die ersten Socken für Weihnachten sind auch schon fertig, aber um die Überraschung nicht vorweg zu nehmen, zeige ich euch lieber die Socken, die ich letztes Jahr verschenkt habe:

handgestrickte Herrensocken

Herrensocken im einfachen, stretchigem Muster: 3 rechts, 3 links

Tipps und Tricks

Wenn ihr selbst Handgestricktes verschenken (oder für euch selbst stricken) wollt, habe ich ein paar Tipps für euch. Am wichtigsten: Macht es euch nicht zu schwer! Wenn ihr gerade erst mit dem Stricken angefangen habt, solltet ihr vielleicht nicht einplanen, die ganze Verwandtschaft mit Norwegerpullis zu versorgen – das ist schlicht zu viel des Guten. Socken können für Strick-Neulinge ganz schön kniffelig sein. Wenn ihr es trotzdem wagen wollt, nehmt ein einfaches Muster und ein selbstmusterndes Garn: ich persönlich mag die Sockenwolle von Buttinette* oder die von Drops: hübsch, strapazierfähig und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer schon etwas länger strickt kann sich natürlich mit Mustern austoben. Zwei meiner Favoriten sind die Monkey Socks von Cookie A. und die Broken Seed Stitch Socks (über ravelry). Überhaupt finden sich auf der Strickplattform Ravelry unzählige Anleitung in allen möglichen Sprachen und Schwierigkeitsgraden.

handgestrickte Damensocken

Damensocken aus Sockenwolle “Fabel” von Drops

Stricken mit dem Nadelspiel kann auch ganz schön tricky sein. Da macht sich gutes “Werkzeug” bezahlt. Ich stricke besonders gern mit dem Holz-Nadelspiel von KnitPro* – damit kann man schnell stricken, es ist aber nicht so flutschig wie manche billigen Metallnadelspiele! Alternativ kann man fast jeden Durchmesser auf zwei Rundstricknadeln stricken (hier gibt es ein tolles Youtube-Tutorial dazu von eliZZZa). Probiert es mal aus.

Strickpaket

Ein Buch, ein Set Nadeln und ein schönes Knäuel Wolle sind auch toll als Geschenkset für die handarbeitsaffinen Menschen auf der Geschenkeliste. Im Buch Der geniale Sockenworkshop* findet ihr fast alles, was man übers Sockenstricken wissen muss: von verschiedenen Fersen und Spitzen über Muster bis hin zu Vorlagen für Sockenbretter in vielen Größen. Außerdem gibt es natürlich jede Menge Bücher mit Sockenmustern. Zu meinen Favoriten gehören die Muster von Cookie A., veröffentlicht in den Büchern Knit.Sock.Love.* und Sock Innovation* (soweit ich weiß nur auf Englisch erhältlich), sowie das Büchlein Herrensocken selbst gestrickt* von Ewa Jostes.

Wie DIY ist euer Weihnachten? Habt ihr schon angefangen, Weihnachtsgeschenke herzustellen? Welche selbstgemachten Geschenke funktionieren bzw. was sollte man lieber nicht verschenken?

*Partnerlink

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Sommer-Rock-Sew-Along3

Sommer-Rock-Sew-Along: Finale

Mein erster Sommerrock dieses Jahr ist fertig. Danke, liebe Lucy und liebe Meike für die Organisation des Sew Alongs, denn das steigert die Motivation, fertig zu werden, doch gleich immens!

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Der neue Rock ist ein echter Hingucker, wie ich finde, was vor allem an dem schönen Stoff liegt. Den Waxprint habe ich letztes Jahr beim Stoffwechsel bekommen, aber leider erst jetzt verarbeitet. Stoff und Schnitt (Modell 9 aus der Fashion Style 3/2016) passen gut zusammen: es gibt keine Teilungsnähte, die das Muster unterbrechen, aber durch die asymmetrischen Falten kommt dennoch etwas Bewegung hinein. Die Weite finde ich auch sehr angenehm: Tellerröcke sind mir meist zuviel und bei sehr schmalen Röcken fehlt mir die Bewegungsfreiheit. Dieser Rock ist genau richtig.

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Am Schnitt habe ich nicht wirklich etwas geändert. Ich habe nur die Taschen vom etwas längeren “Zwillingsmodell” hinzugenommen und mir beinahe das Gehirn verrenkt, um Reißverschluß und Tasche in der Seitennaht unterzubringen. Ganz ehrlich: das macht keinen Spaß!! Die Anleitung war auch keine wirkliche Hilfe. Frau Vaus Tutorial hat mich in die richtige Spur gebracht. Aber letztendlich habe ich mir dann einfach überlegt, wo ich den Reißer annähen kann, damit ich noch an die Tasche komme. Bei einem Rock aus weniger gemusterten Stoff würde ich den Reißer aber wohl doch lieber in die hintere Mittelnaht verlegen. (Ich denke schon an einen Wollrock nach diesem Schnitt im Herbst – mal gucken).

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Jetzt fehlen mir nur noch ein paar schöne Shirts zum Rock, damit ich ihn auch wirklich oft trage. Das werde ich in den kommenden Wochen in Angriff nehmen.

Waxprint Sommerrock FashionStyle 3/2016 Nummer 8

Berlin 23°, windig, der Rock bauscht

Hier noch mal die Details zum Rock:

  • Schnittmuster: Modell 9 in FashionStyle 3/2016, in Größe 42
  • Änderungen: eine Nummer größer gewählt, damit der Rock etwas niedriger sitzt; Taschen vom Modell 8
  • Stoff: BW-Waxprint, letztes Jahr bei der Stoffwechsel-Aktion erhalten

Und, wie schon viele andere anmerkten: nach dem Rock ist vor dem Rock. Mal sehen, ob ich diesen Sommer die beiden anderen Projekte nicht doch noch verwirklichen werde, denn einen schlichten schwarzen Rock (Hollyburn), der sich auch gut in der Übergangszeit macht und einen dramatischen Maxirock (Gabriola) hätte ich schon noch ganz gern in meiner Garderobe. Zumal ich dank Karin jetzt den allertollsten Waxprint für einen Maxirock habe – merci noch mal an dieser Stelle!

Sommerrock-to-be

Sommerrock-to-be

Karin hat auf ihrem Blog übrigens eine Waxprint-Linkparty, in die ich mich auch einreihe. Die gezeigten Kleidungsstücke sind ganz toll und inspirierend, kann ich euch sagen!

So, und jetzt gehe ich stöbern, was sonst noch für schöne Röcke beim Sommer-Rock-SAL-Finale präsentiert werden.

1 Jahr 10 Outfits Sommermoneta

 1 Jahr 10 Outfits: Juni – Sommermoneta

Während der ersten heißen Tage im Mai kam mir die Idee, dass ein ärmelloses Jerseykleid eine gute Idee wäre. Also gesagt, getan genäht.

Colette Moneta

Für das Oberteil habe ich auf das Moneta von Colette zurückgegriffen, mit dem habe ich ja schon gute Erfahrungen gemacht (hier und hier). Aber als Rockteil wollte ich diesmal etwas anderes als einen gekräuselten Rock. Also habe ich den – allerdings stark verschmälerten – Rock vom Tiramisu daran gebastelt, das entspricht etwas einem Viertel-Tellerrock (so wie hier).

Colette Moneta

Der Stoff ist ein gut abgelagerter Jersey vom Maybachufer, der zum Teil ziemlich verfärbt war – aber hey, eine Herausforderung beim Zuschnitt kann ja nicht schaden ;-) Als Futter habe ich ein ausgedientes altes T-Shirt verwendet. Insgesamt also ressourcenschonendes Stashbusting + Upcycling.

Bewährt hat sich das Kleid auch schon. Könnte durchaus sein, dass es bald noch mehr von der Art geben wird!

Colette Moneta

Und, mit welchem neuen Outfit tanzt ihr durch den Sommer?


Sommer-Rock-Sew-Along2

Sommer-Rock-Sew-Along: Zwischenstand

Zum Detail-Treffen beim Sommer-Rock-Sewalong kann ich mitteilen: ich habe mich entschieden! Das ist ja oft der schwierigste Schritt. Aber nicht nur ihr wolltet den Waxprint-Rock sehen – danke für die vielen lieben Kommentare zum 1. Sewalong-Beitrag – auch mich hat es in den Fingern gekribbelt. Also werde ich dieses Projekt als erstes in Angriff nehmen. Positiver Nebeneffekt: wenn mir der Formbund von diesem Rock gefällt, werde ich ihn einfach an den Hollyburn kombinieren ;-) Und nachdem ich das andere Projekt, was noch auf meinem Nähtisch lag, nämlich mein Juni-Outfit für die 1 Jahr-10 Outfits Challenge, fertig genäht hatte, kann ich mich jetzt auch dem Sommerrock widmen – und auch die Overlock wieder umfädeln ;-)

Sommerrock-Stoff

Erster Schritt war, die richtige Größe zu ermitteln. So habe ich zwar ein paar Knip/ FashionStyle Hefte rumzuliegen, aber noch nichts daraus genäht. Außerdem wollte ich nicht, dass mein Rock in meiner natürlichen Taille sitzt, sondern auf Bauchnabelhöhe. Also habe ich meinen “Bauchnabelumfang” als Taillenweite genommen, den Bund mal schnell probegenäht und die Größe für gut befunden. Kleinere Anpassungen sind ja dann immer noch möglich. Das Schnittmuster abzupausen hat nicht wirklich Spaß gemacht. Zwar ist der Knip-Musterbogen ziemlich übersichtlich (Ottobre ist da deutlich schlimmer, oder?), aber das Rockteil ist ein riesiges Monstrum, das aus 3 Stücken zusammengesetzt werden soll – dafür hat der Rock zum Glück nur insgesamt 3 Schnitteile, und eins davon sind die Taschen, die ich vom längeren “Parallelmodell” einfach übernehmen werde.

Sommerrock Sew Along mit Waxprint

Der Zuschnitt ging fix: der stabile Waxprint ist ja da sehr unkompliziert und gut zu handhaben. Musterübergänge an den Seitennähten oder zum Bund habe ich völlig ignoriert. Mal gucken, was dabei herauskommt ;-)

Bevor ich mich entgültig ans Nähen mache, möchte ich aber noch ein Detail verstehen, bei dem ich aber gerade eine gedankliche Blockade habe: wie kriege ich die Seitennahttasche und Reißverschluß in der gleichen Naht unter?!? Das ist meine Rechercheaufgabe vor der nächsten Näh-Session. Mein Lieblingsnähbuch habe ich zwar noch nicht befragt, aber wenn ihr gute Tipps habt, immer her damit ;-)

 

 

Me Made May Rückblick 1

Me Made May – Rückblick auf die ersten Tage

In diesem Mai gab es für mich nicht nur den MeMadeMay, sondern auch jede Menge Treffen und Termine, so dass ich gar nicht zum Bloggen gekommen bin. Höchste Zeit, den Me Made-Monat Revue passieren zu lassen. Ich war erstaunt, wie oft ich tatsächlich Selbstgemachtes getragen habe – die 12 Tops-Aktion vom letzten Jahr hat meinem Kleiderschrank viel tragbare Oberteile beschert, das hat sich wirklich bemerkbar gemacht. Es waren insgesamt wohl nur 4 Tage, an denen ich gar nichts aus eigener Herstellung trug, und noch ein paar mehr Tage, an denen das MeMade des Tages “nur” selbstgemachter Schmuck war. Aber um es kurz zu machen: hier sind die Outfits der ersten 10 Tage:

1. Mai: eingefärbtes Langarmshirt

mmmay2016-1: eingefärbtes Langarmshirt

2. Mai: Bauernbluse aus Viskose-Stoff und mehrsträngige Makrame-Kette.

Bauernbluse aus Viskose-Stoff und mehrsträngige Makrame-Kette

3. Mai: Gepunktetes Bronte-Top.

Gepunktetes Bronte-Top

4. Mai: May Knit Top – in dezenter Knitteroptik ;-)

May Knit Top

5. Mai: Wren-Dress aus witzigem Jersey. Eins meiner Lieblingskleider.

Wren-Dress

6. Mai: Alma Bluse. In Wirklichkeit hat die Bluse einen kräftigen Rotton.

Alma Bluse

7. Mai: Paisley-Tiramisu. Noch so ein Lieblingsteil.

Paisley-Tiramisu

8. Mai: Jersey-Rock. Ein bequemes Teil fürs Wochenende.

Jersey-Rock

9. Mai: Sorbetto mit Ärmeln. Ein echter Alltagsheld.

Sorbetto

10. Mai: Sorbetto mit Paspel.

Sorbetto

Sommer-Rock-Sew-Along1

Sommer-Rock-Sew-Along: Inspiration, Schnitte und Materialien

Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich keine Röcke im Schrank hätte, aber so ein paar Lücken sind schon da, die ich gern auffüllen würde. Der Sommer-Rock-Sew-Along auf dem Me Made Mittwoch Blog, angeleitet von Lucy und Meike, ist eine prima Gelegenheit dazu. Drei Projekte schweben mir vor, die ich aber nicht alle im Juni umsetzen kann. Aber anfangen kann ich ja mal, vielleicht schaffe ich ja 2 davon ;-)

Sommerrock-SewAlong

Als Brot und Butter Rock möchte ich einen schlichten schwarzen Rock nähen. Den Stoff dafür habe ich schon länger hier zu liegen: einen Viskose-Leinen-Mix mit Fischgratmuster, mal bei einem Sale bei Stoff und Stil ergattert. Als Futter möchte ich super dünner schwarze Seide verwenden, die in ihrem ersten Leben ein Crinkle-Rock war – so hat diese 90er Jahre-Sünde doch noch etwas gutes ;-) Als Schnitt schwebt mir der Hollyburn vor. Allerdings möchte ich ihn lieber mit einem Formbund arbeiten, und genau das hat meinen inneren Schweinehund bisher davon abgehalten, denn den müsste ich erst konstruieren. Oder ich probiere es mal mit dem Formbund von Selene, dem neuen Colette-Rock.

Sommerrock-Stoff

Dieser Stoff ist in Wirklichkeit schwarz.

Idee Nummer 2 ist ein fröhlicher Rock aus einem Waxprint. Den Stoff habe ich letztes Jahr während der Stoffwechsel-Aktion erhalten. Wie bei vielen besonderen Stoffen geht es mir aber so, dass ich ihn nicht sofort vernäht habe. Ich glaube, manchmal muss die Idee dafür erst in mir reifen. Als Schnitt habe ich mir einen Rock mir asymmetrischen Falten aus einer FashionStyle ausgeguckt (9 in Heft 3/2016).

Sommerrock-Stoff

Ein Maxirock, der meinen mittlerweile totgeliebten, vor zig Jahren gekauften Leinenmaxi ersetzt, wäre auch schön. Als Schnitt möchte ich den Gabriola von Sewaholic verwenden. Problem: ich suche schon länger nach dem perfekten roten Leinenstoff und finde ihn nicht (oder nicht in meiner Preislage). Ich hätte aber auch noch ein paar schöne Viskosestoffe, die ich letzten Sommer auf dem Maybachufer erstanden habe, die ich dafür nehmen könnte. Aber eigentlich wünsche ich mir einen roten (Leinen)Rock.

Sommerrock-Stoff

Ich stöbere jetzt mal, was die anderen Teilnehmerinnen so für Nähpläne haben, nämlich hier.

 

1 Jahr 10 Outfits Pagoden-E.S.P. Dress

1 Jahr 10 Outfits: Mai – wieder ein E.S.P. Dress

Habt ihr ein Deja-vue?

ESP Dress von Decades of Style

Ganz recht, ich habe schon wieder ein E.S.P Dress genäht. Ich mag Nummer 1 sehr und habe schon etwas Mühe hereingesteckt, um es für mich anzupassen. Da macht es doch Sinn, den Schnitt gleich noch einmal zu nähen, oder? Und für den schönen Pagodenstoff ist ein Schnitt ohne großartige Teilungsnähte ganz gut, denke ich.

ESP Dress von Decades of Style

Ich habe nur zwei minimale Änderungen vorgenommen: Für den Rock habe ich einfach die gesamte vorhandene Stofflänge genommen – da ist ganz schön was an Volumen zusammengekommen. Ursprünglich hatte ich überlegt, den Rock in Falten zu legen. Das habe ich mal ausprobiert (gesteckt), das hat mir aber nicht so gefallen. Also lieber, wie gehabt, eingekräuselt. Ganz schön viel Stoff ;-)

ESP Dress von Decades of Style

Die zweite Änderung betrifft die Verarbeitung. Für die Taillennaht habe ich eine Verstärkungstechnik ausprobiert, damit sie schön stabil bleibt. Das habe ich mal im Blog von Sewaholic entdeckt (a different kind of waist-stay)und wollte das schon länger mal ausprobieren. Allerdings habe ich kein Seamtape genommen (gibts das hierzulande überhaupt? wie heißt das dann?), sondern ein Wäscheband, mit dem meine Omas früher meine Kleidung markiert haben ;-) Außerdem habe ich es nicht nur in die Nahtzugabe vom Rock eingenäht, sondern in die gemeinsame Nahtzugabe von Rock und Oberteil. Das verleiht der Naht eine schöne Stabilität. Über die Langzeithaltbarkeit kann ich jedoch noch nichts berichten.

ESP Dress von Decades of Style

Ansonsten war das Zuschneiden und Nähen ziemlich straightforward, nachdem ich mich einmal für die Musterplatzierung im Oberteil entschieden hatte – angepasst war der Schnitt ja schon. Und beim zweiten Mal nähen geht es ja sowieso schneller voran.

ESP Dress von Decades of Style

Und mit welchem neuen Outfit wirbelt ihr jetzt herum?


1 Jahr 10 Outfits E.S.P. Dress

1 Jahr 10 Outfits: April – E.S.P. Dress

Mein April-Outfit ist ein wild gemustertes E.S.P. Dress. Eigentlich wollte ich noch ein Jäckchen dazu nähen, das habe ich aber zeitlich nicht geschafft. Und  wenn ihr genau hinguckt, seht ihr auch, dass das Kleid nicht ganz fertig ist: ich muss noch säumen und den Beleg befestigen. Das werde ich spätestens morgen nachholen, denn ich möchte das Kleid ja während des Me Made May unbedingt tragen!

ESP Dress von Decades of Stlye

Soweit gefällt mir das Kleid schon sehr gut: der eckige Ausschnitt ist wirklich mal etwas anderes, die Passform ist dank ein paar kleiner Änderungen ganz gut, der Stoff ist luftig leicht und der Print mein absolutes Beuteschema. Manchmal lohnt es sich, seine Stoffvorräte aufzuräumen, wenn man dabei so ein längst vergessenes Schätzchen ausbuddelt ;-)

ESP Dress von Decades of Stlye

Das schwierigste an dem Kleid war der Zuschnitt, denn ich wollte, dass sich die Streifen wenigstens halbwegs treffen. An der Stelle, auf die es mir ankam, nämlich dem Übergang zu den Raglan-Ärmeln, ist mir das ganz gut gelungen. An der hinteren Mitte hätte ich aber noch etwas sorgfältiger zuschneiden können. Das Nähen war einfach. Die größte Schwierigkeit war, aufzupassen, welches Stück vom Beleg wohin gehört! Die Anleitung zu dem Schnitt ist ganz okay, ich habe sie allerdings weitgehend ingoriert und die Stücke lieber in einer anderen Reihenfolge genäht, damit ich das Oberteil zwischendurch schon mal anprobieren kann. Das war eine gute Entscheidung, denn unten saß das Oberteil etwas knapp. Das ist aber kein Wunder: meine Taille ist schon eine handbreit überm Bauchnabel, da ist sie in den wenigsten Schnitten vorgesehen! Als Nähanfänger hätte ich vermutlich ein Kleid ohne versäuberte Nähte, denn das wird nicht in der Anleitung erwähnt. Ansonsten ist sie aber gut verständlich und die Bilder zeigen alles Wesentliche.

ESP Dress von Decades of Stlye

Decades of Style haben im Mai übrigens einen Sew Along zum E.S.P. Dress auf ihrem neuen Blog. Ich bin schon auf die Abwandlungen gespannt, die sie zeigen wollen. Vielleicht nähe ich dann spontan gleich noch eins ;-)

ESP Dress von Decades of Stlye

Hier noch mal im Überblick:

  • Schnitt: E.S.P. Dress von Decades of Style
  • Stoff: leichter Baumwollsatin aus dem Stash, wahrscheinlich ursprünglich vom Maybachufer
  • Größe 36 (Brustumfang, nicht Kleidergröße), Rocklänge der größten Größe
  • Änderungen: Brustabnäher etwas nach unten verlegt, Abnäher und Seitennaht so verändert, dass die breiteste Abnäherstelle an meiner hohen Taille sitzt, den Rock aber auf etwa Bauchnabelhöhe gelassen – typische Änderungen für meine Figur

Und jetzt seid ihr dran: was für ein Frühlings-Outfit habt ihr genäht? Macht ihr auch mit beim Me Made May 2016?