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Sommer-Rock-Sew-Along: Zwischenstand
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Zum Detail-Treffen beim Sommer-Rock-Sewalong kann ich mitteilen: ich habe mich entschieden! Das ist ja oft der schwierigste Schritt. Aber nicht nur ihr wolltet den Waxprint-Rock sehen – danke für die vielen lieben Kommentare zum 1. Sewalong-Beitrag – auch mich hat es in den Fingern gekribbelt. Also werde ich dieses Projekt als erstes in Angriff nehmen. Positiver Nebeneffekt: wenn mir der Formbund von diesem Rock gefällt, werde ich ihn einfach an den Hollyburn kombinieren ;-) Und nachdem ich das andere Projekt, was noch auf meinem Nähtisch lag, nämlich mein Juni-Outfit für die 1 Jahr-10 Outfits Challenge, fertig genäht hatte, kann ich mich jetzt auch dem Sommerrock widmen – und auch die Overlock wieder umfädeln ;-)

Sommerrock-Stoff

Erster Schritt war, die richtige Größe zu ermitteln. So habe ich zwar ein paar Knip/ FashionStyle Hefte rumzuliegen, aber noch nichts daraus genäht. Außerdem wollte ich nicht, dass mein Rock in meiner natürlichen Taille sitzt, sondern auf Bauchnabelhöhe. Also habe ich meinen “Bauchnabelumfang” als Taillenweite genommen, den Bund mal schnell probegenäht und die Größe für gut befunden. Kleinere Anpassungen sind ja dann immer noch möglich. Das Schnittmuster abzupausen hat nicht wirklich Spaß gemacht. Zwar ist der Knip-Musterbogen ziemlich übersichtlich (Ottobre ist da deutlich schlimmer, oder?), aber das Rockteil ist ein riesiges Monstrum, das aus 3 Stücken zusammengesetzt werden soll – dafür hat der Rock zum Glück nur insgesamt 3 Schnitteile, und eins davon sind die Taschen, die ich vom längeren “Parallelmodell” einfach übernehmen werde.

Sommerrock Sew Along mit Waxprint

Der Zuschnitt ging fix: der stabile Waxprint ist ja da sehr unkompliziert und gut zu handhaben. Musterübergänge an den Seitennähten oder zum Bund habe ich völlig ignoriert. Mal gucken, was dabei herauskommt ;-)

Bevor ich mich entgültig ans Nähen mache, möchte ich aber noch ein Detail verstehen, bei dem ich aber gerade eine gedankliche Blockade habe: wie kriege ich die Seitennahttasche und Reißverschluß in der gleichen Naht unter?!? Das ist meine Rechercheaufgabe vor der nächsten Näh-Session. Mein Lieblingsnähbuch habe ich zwar noch nicht befragt, aber wenn ihr gute Tipps habt, immer her damit ;-)

 

 

Me Made May Rückblick 1

Me Made May – Rückblick auf die ersten Tage

In diesem Mai gab es für mich nicht nur den MeMadeMay, sondern auch jede Menge Treffen und Termine, so dass ich gar nicht zum Bloggen gekommen bin. Höchste Zeit, den Me Made-Monat Revue passieren zu lassen. Ich war erstaunt, wie oft ich tatsächlich Selbstgemachtes getragen habe – die 12 Tops-Aktion vom letzten Jahr hat meinem Kleiderschrank viel tragbare Oberteile beschert, das hat sich wirklich bemerkbar gemacht. Es waren insgesamt wohl nur 4 Tage, an denen ich gar nichts aus eigener Herstellung trug, und noch ein paar mehr Tage, an denen das MeMade des Tages “nur” selbstgemachter Schmuck war. Aber um es kurz zu machen: hier sind die Outfits der ersten 10 Tage:

1. Mai: eingefärbtes Langarmshirt

mmmay2016-1: eingefärbtes Langarmshirt

2. Mai: Bauernbluse aus Viskose-Stoff und mehrsträngige Makrame-Kette.

Bauernbluse aus Viskose-Stoff und mehrsträngige Makrame-Kette

3. Mai: Gepunktetes Bronte-Top.

Gepunktetes Bronte-Top

4. Mai: May Knit Top – in dezenter Knitteroptik ;-)

May Knit Top

5. Mai: Wren-Dress aus witzigem Jersey. Eins meiner Lieblingskleider.

Wren-Dress

6. Mai: Alma Bluse. In Wirklichkeit hat die Bluse einen kräftigen Rotton.

Alma Bluse

7. Mai: Paisley-Tiramisu. Noch so ein Lieblingsteil.

Paisley-Tiramisu

8. Mai: Jersey-Rock. Ein bequemes Teil fürs Wochenende.

Jersey-Rock

9. Mai: Sorbetto mit Ärmeln. Ein echter Alltagsheld.

Sorbetto

10. Mai: Sorbetto mit Paspel.

Sorbetto

Sommer-Rock-Sew-Along1

Sommer-Rock-Sew-Along: Inspiration, Schnitte und Materialien

Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich keine Röcke im Schrank hätte, aber so ein paar Lücken sind schon da, die ich gern auffüllen würde. Der Sommer-Rock-Sew-Along auf dem Me Made Mittwoch Blog, angeleitet von Lucy und Meike, ist eine prima Gelegenheit dazu. Drei Projekte schweben mir vor, die ich aber nicht alle im Juni umsetzen kann. Aber anfangen kann ich ja mal, vielleicht schaffe ich ja 2 davon ;-)

Sommerrock-SewAlong

Als Brot und Butter Rock möchte ich einen schlichten schwarzen Rock nähen. Den Stoff dafür habe ich schon länger hier zu liegen: einen Viskose-Leinen-Mix mit Fischgratmuster, mal bei einem Sale bei Stoff und Stil ergattert. Als Futter möchte ich super dünner schwarze Seide verwenden, die in ihrem ersten Leben ein Crinkle-Rock war – so hat diese 90er Jahre-Sünde doch noch etwas gutes ;-) Als Schnitt schwebt mir der Hollyburn vor. Allerdings möchte ich ihn lieber mit einem Formbund arbeiten, und genau das hat meinen inneren Schweinehund bisher davon abgehalten, denn den müsste ich erst konstruieren. Oder ich probiere es mal mit dem Formbund von Selene, dem neuen Colette-Rock.

Sommerrock-Stoff

Dieser Stoff ist in Wirklichkeit schwarz.

Idee Nummer 2 ist ein fröhlicher Rock aus einem Waxprint. Den Stoff habe ich letztes Jahr während der Stoffwechsel-Aktion erhalten. Wie bei vielen besonderen Stoffen geht es mir aber so, dass ich ihn nicht sofort vernäht habe. Ich glaube, manchmal muss die Idee dafür erst in mir reifen. Als Schnitt habe ich mir einen Rock mir asymmetrischen Falten aus einer FashionStyle ausgeguckt (9 in Heft 3/2016).

Sommerrock-Stoff

Ein Maxirock, der meinen mittlerweile totgeliebten, vor zig Jahren gekauften Leinenmaxi ersetzt, wäre auch schön. Als Schnitt möchte ich den Gabriola von Sewaholic verwenden. Problem: ich suche schon länger nach dem perfekten roten Leinenstoff und finde ihn nicht (oder nicht in meiner Preislage). Ich hätte aber auch noch ein paar schöne Viskosestoffe, die ich letzten Sommer auf dem Maybachufer erstanden habe, die ich dafür nehmen könnte. Aber eigentlich wünsche ich mir einen roten (Leinen)Rock.

Sommerrock-Stoff

Ich stöbere jetzt mal, was die anderen Teilnehmerinnen so für Nähpläne haben, nämlich hier.

 

1 Jahr 10 Outfits Pagoden-E.S.P. Dress

1 Jahr 10 Outfits: Mai – wieder ein E.S.P. Dress

Habt ihr ein Deja-vue?

ESP Dress von Decades of Style

Ganz recht, ich habe schon wieder ein E.S.P Dress genäht. Ich mag Nummer 1 sehr und habe schon etwas Mühe hereingesteckt, um es für mich anzupassen. Da macht es doch Sinn, den Schnitt gleich noch einmal zu nähen, oder? Und für den schönen Pagodenstoff ist ein Schnitt ohne großartige Teilungsnähte ganz gut, denke ich.

ESP Dress von Decades of Style

Ich habe nur zwei minimale Änderungen vorgenommen: Für den Rock habe ich einfach die gesamte vorhandene Stofflänge genommen – da ist ganz schön was an Volumen zusammengekommen. Ursprünglich hatte ich überlegt, den Rock in Falten zu legen. Das habe ich mal ausprobiert (gesteckt), das hat mir aber nicht so gefallen. Also lieber, wie gehabt, eingekräuselt. Ganz schön viel Stoff ;-)

ESP Dress von Decades of Style

Die zweite Änderung betrifft die Verarbeitung. Für die Taillennaht habe ich eine Verstärkungstechnik ausprobiert, damit sie schön stabil bleibt. Das habe ich mal im Blog von Sewaholic entdeckt (a different kind of waist-stay)und wollte das schon länger mal ausprobieren. Allerdings habe ich kein Seamtape genommen (gibts das hierzulande überhaupt? wie heißt das dann?), sondern ein Wäscheband, mit dem meine Omas früher meine Kleidung markiert haben ;-) Außerdem habe ich es nicht nur in die Nahtzugabe vom Rock eingenäht, sondern in die gemeinsame Nahtzugabe von Rock und Oberteil. Das verleiht der Naht eine schöne Stabilität. Über die Langzeithaltbarkeit kann ich jedoch noch nichts berichten.

ESP Dress von Decades of Style

Ansonsten war das Zuschneiden und Nähen ziemlich straightforward, nachdem ich mich einmal für die Musterplatzierung im Oberteil entschieden hatte – angepasst war der Schnitt ja schon. Und beim zweiten Mal nähen geht es ja sowieso schneller voran.

ESP Dress von Decades of Style

Und mit welchem neuen Outfit wirbelt ihr jetzt herum?


1 Jahr 10 Outfits E.S.P. Dress

1 Jahr 10 Outfits: April – E.S.P. Dress

Mein April-Outfit ist ein wild gemustertes E.S.P. Dress. Eigentlich wollte ich noch ein Jäckchen dazu nähen, das habe ich aber zeitlich nicht geschafft. Und  wenn ihr genau hinguckt, seht ihr auch, dass das Kleid nicht ganz fertig ist: ich muss noch säumen und den Beleg befestigen. Das werde ich spätestens morgen nachholen, denn ich möchte das Kleid ja während des Me Made May unbedingt tragen!

ESP Dress von Decades of Stlye

Soweit gefällt mir das Kleid schon sehr gut: der eckige Ausschnitt ist wirklich mal etwas anderes, die Passform ist dank ein paar kleiner Änderungen ganz gut, der Stoff ist luftig leicht und der Print mein absolutes Beuteschema. Manchmal lohnt es sich, seine Stoffvorräte aufzuräumen, wenn man dabei so ein längst vergessenes Schätzchen ausbuddelt ;-)

ESP Dress von Decades of Stlye

Das schwierigste an dem Kleid war der Zuschnitt, denn ich wollte, dass sich die Streifen wenigstens halbwegs treffen. An der Stelle, auf die es mir ankam, nämlich dem Übergang zu den Raglan-Ärmeln, ist mir das ganz gut gelungen. An der hinteren Mitte hätte ich aber noch etwas sorgfältiger zuschneiden können. Das Nähen war einfach. Die größte Schwierigkeit war, aufzupassen, welches Stück vom Beleg wohin gehört! Die Anleitung zu dem Schnitt ist ganz okay, ich habe sie allerdings weitgehend ingoriert und die Stücke lieber in einer anderen Reihenfolge genäht, damit ich das Oberteil zwischendurch schon mal anprobieren kann. Das war eine gute Entscheidung, denn unten saß das Oberteil etwas knapp. Das ist aber kein Wunder: meine Taille ist schon eine handbreit überm Bauchnabel, da ist sie in den wenigsten Schnitten vorgesehen! Als Nähanfänger hätte ich vermutlich ein Kleid ohne versäuberte Nähte, denn das wird nicht in der Anleitung erwähnt. Ansonsten ist sie aber gut verständlich und die Bilder zeigen alles Wesentliche.

ESP Dress von Decades of Stlye

Decades of Style haben im Mai übrigens einen Sew Along zum E.S.P. Dress auf ihrem neuen Blog. Ich bin schon auf die Abwandlungen gespannt, die sie zeigen wollen. Vielleicht nähe ich dann spontan gleich noch eins ;-)

ESP Dress von Decades of Stlye

Hier noch mal im Überblick:

  • Schnitt: E.S.P. Dress von Decades of Style
  • Stoff: leichter Baumwollsatin aus dem Stash, wahrscheinlich ursprünglich vom Maybachufer
  • Größe 36 (Brustumfang, nicht Kleidergröße), Rocklänge der größten Größe
  • Änderungen: Brustabnäher etwas nach unten verlegt, Abnäher und Seitennaht so verändert, dass die breiteste Abnäherstelle an meiner hohen Taille sitzt, den Rock aber auf etwa Bauchnabelhöhe gelassen – typische Änderungen für meine Figur

Und jetzt seid ihr dran: was für ein Frühlings-Outfit habt ihr genäht? Macht ihr auch mit beim Me Made May 2016?


Me Made May 2016 Pledge

Me Made May ’16 – Das Gelöbnis

In ein paar Tagen fängt der Mai an. Während der Rest der Bevölkerung da wahlweise an laue Abende im Biergarten, das Freibad oder den Garten denkt, denken Selbermacherinnen an den Me Made May. Der wurde von Zoe vor mittlerweile 6 Jahren ins Leben gerufen mit dem Ziel, mehr Selbstgemachtes tatsächlich in die alltägliche Bekleidungsroutine aufzunehmen – denn was nützen die ganzen tollen Klamotten, wenn man sie nicht trägt?!

Gleichzeitig soll der Me Made May für jede Teilnehmerin eine selbst-definierte Herausforderung sein. Ein Ziel ist es, die handgemachte Kleidung MEHR als sonst zu tragen: “The challenge is about wearing your handmade clothing more often than you usually do”.
Ich schätze, ich trage mindestens 2-3 mal die Woche ein Memade-Item. Letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, mindestens 4 mal pro Woche etwas Selbstgefertigtes zu tragen. Dieses Jahr erhöhe ich auf 5 Mal, Doppelungen lasse ich dabei zu. Hier also meine “Gelöbnis”:

 ”I, Constance of www.santa-lucia-patterns.de/blog, sign up as a participant of Me-Made-May ’16. I endeavour to wear one me-made garment or accessory on at least 5 days a week for the duration of May 2016.”

“Ich, Constance von www.santa-lucia-patterns.de/blog, werde beim Me Made May ’16 teilnehmen, und dabei mindestens an 5 Tagen in der Woche ein selbstgefertigtes Kleidungsstück oder Accessoire tragen.”

Ich werde vor allem auf Instagram (@santaluciapatterns) und vielleicht auch auf Flickr dabei sein sowie hier im Blog regelmäßige Zusammenfassungen posten. Ich freue mich schon darauf, auch wenn ich mich wirklich herausgefordert fühle! Mehr über die Spielregeln und Plattformen des Me Made May findet ihr bei Zoe im Blog.

Me Made Mittwoch Hollyburn

MMM im Lieblingsrock

Blogleserinnen kennen ihn bestimmt, diesen meinen Lieblings-Hollyburn. Aber da ich ihn gerade anhabe (das passiert ziemlich häufig) und es gerade Mittwoch ist (okay, DAS passiert tatsächlich noch häufiger), reihe ich mich mit ihm bei den gut gekleideten Ladies vom Me Made Mittwoch ein, wo wöchentlich Frauen ihre selbst genähte Kleidung präsentieren. Rock Hollyburn nach dem Schnittmuster von Sewaholic

Und was macht diesen Rock zum Lieblingsrock? Zum einen mag ich den Oberstoff sehr gern. Es ist ein Dekostoff, den es mal beim Möbelschweden gab, der sich ein bisschen nach Jeans anfühlt. Und vor allem einen tollen Print hat, ohne dabei zu auffällig zu sein. Der Schnitt, Hollyburn von Sewaholic, ist auch toll. So toll, dass ich ihn bis jetzt 3 mal genäht habe. Er hat eine angenehme Weite, alltagstaugliche Länge, Taschen, in die zur Not auch mal das Handy reinpasst, ist zugleich schick und bequem.

Rock Hollyburn nach dem Schnittmuster von Sewaholic

Und nicht zuletzt die Verarbeitung: man sieht es zwar von außen nicht, aber der Rock ist mit Seide gefüttert! Das macht ihn für mich zum idealen Ganzjahresrock – im Gegensatz zu meinen anderen beiden Hollyburns, von denen einer ein ausgesprochener Sommerrock aus einer Art Chambray, der andere ein Winterrock aus einem Wollmischgewebe ist – denn mit dem Seidenfutter fühlt er sich toll an zu nackten Beinen und krabbelt andererseits auch nicht an Strumpfhosen hoch.

Hollyburn-Rock von Sewaholic

Ein Blick auf das Innenleben

Gefüttert habe ich den Rock übrigens mit einer Technik, die Lynda Maynard in dem Buch “Professionell schneidern” vorstellt, mit der gleichzeitig gefüttert und die Kanten versäubert werden. Für den Hollyburn würde ich das nicht uneingeschränkt empfehlen, aber für schmalere Röcke/Rockteile ist das eine wunderbare Verarbeitungstechnik (hier schon mal beschrieben).

Und, mit welchem Outfit trotzt ihr dem launischen April-Wetter?

1 Jahr 10 Outfits März Colette Moneta

1 Jahr 10 Outfits: März – Moneta Dress

Und ein kurzer Bericht zu Sewing By the Sea

Im März habe ich mir wieder ein Jersey-Kleid genäht – diesmal eine Moneta. Gleich als meine erste Moneta fertig war, plante ich ja schon mehr davon. Und ich bin mir sicher, dass auch diese nicht die letzte sein wird!

Colette Moneta

Wie schon bei Moneta No. 1 habe ich das Oberteil von Größe S im Schulterbereich zu Größe M in der Taille gradiert und einen langen Ärmel – ein Mix aus dem Ärmel im Schnitt und dem vom Renfrew-Shirt – genäht. Erst nach dem Zuschnitt kam mir der Gedanke, den schmaleren Bonus-Ärmel vom Wren-Dress zu nähen (hier gehts zum Download). Naja, das ist zwar nicht der aller eleganteste Ärmel, aber er ist sehr bequem!

Colette Moneta

Clou des an sich schlichten Kleides ist natürlich der Matrosenkragen aus den Extra-Kragenversionen, die es bei Colette als Download gibt. I’m in love! Das gibt’s bestimmt noch mal als T-Shirt für den Sommer.

Colette Moneta

  • Schnitt: Moneta von Colette
  • Stoff: eher schwerer Baumwoll-Jersey mit Elasthan vom Maybachufer
  • Größe S-M (S für den Schulterbereich, unterhalb des Arms zu M verbreitert)
  • Änderungen: Schultern verschmälert, Ärmel mit dem Renfrew-Schnitt verlängert (mit Bund), mit Zahnseide gekräuselt statt mit Framilon, den erst zur Verstärkung an die Taillennaht genäht

Colette Moneta

Zum Kleid ist gar nicht mehr zu sagen, deshalb schreibe ich jetzt noch über die Entstehung. Genäht habe ich das Kleidchen nämlich in toller Gesellschaft bei Sewing by the Sea, einem verlängerten Nähwochenende organisiert von Alexandra alias Mama macht Sachen auf einem ehemaligen Gutshof in Noer. Als ich am Donnerstag abend nach einer kurzweiligen Fahrt mit Kitty Koma eingetrudelt war, war ich zu abgespannt zum Nähen und habe lieber mit anderen Nähnerds gequatscht und die Nähpläne der anderen studiert ;-) Nach viel zu wenig Schlaf habe ich dann am Freitag und Samstag genäht, getrennt, gequatscht und fremde Ovis und Coverlocks ausprobiert – ich glaube, ich brauche unbedingt ein Upgrade!!! – nur fotografiert habe ich kaum.

Sewing By the Sea

Unser Nähraum im ehemaligen Stallgebäude

Zeit für einen Abstecher zur nahen Ostsee musste natürlich trotzdem sein.

Sewing By the Sea

Obwohl anstrengend, fand ich das gemeinsame Nähwochenende sehr inspirierend. Es ist toll, mal “Schnittmuster” anzuprobieren: so bin ich einfach mal in die Trenchcoats von Dana-Feinstöfflich und Susi-Alle Wünsche geschlüpft und weiß jetzt, dass ich auch einen Trenchcoat brauche – aber ob Robson oder Isla ist noch nicht ganz entschieden :-) Bei der abschließenden Parade der gefertigten Stücke war noch mal die ganz Bandbreite des Nähens zu bewundern: vom komplizierten Couture-Teil zum schnellen Jerseydress, von farbenfroh bis zurückhaltend (blau war nicht nur bei mir beliebt!) und sogar etwas Patchwork war dabei. Aber das wichtigste: Jede hat sich IHR Teil genäht, mit soviel Aufwand wie sie wollte, angepasst auf die eigene Figur, gefüttert, unterfüttert oder pur und trotz gewisser (Trench)Trends doch immer etwas ganz Eigenes, Individuelles – und genau das macht für mich den Zauber des Selbernähens aus!

Was für ein Unikat habt ihr euch im März gezaubert? Sind sie auch in netter Gesellschaft entstanden? Zum Verlinken habt ihr bis zum 10. April Zeit.


Verlinkt mit RUMS-Rund ums Weib.

Summer Shawl Knit Along Finale

Summer Shawl Knit Along: Finale

Monikas Summer Knit Shawl Along war für mich der Anlass, ein Tüchlein zu stricken, dass mich seit Erscheinen begeistert hat: das Cameo-Flower. Danke, Monika, für den Anstoß!

Cameo Tuch beim Summer Shawl Knit Along

Die Anleitung war nicht schwierig und Dank der – zumindest für meine Verhältnisse und für ein Tuch – eher dicken Wolle schnell nachzustricken. Es ist total kuschelig und der Farbverlauf ist auch schön ausgefallen – das ist ja nicht immer wirklich hervorsehbar.

EDIT: Die Wolle heißt Effektgarn Maike, besteht aus 100% Schurwolle, LL 105m/50g. Verbraucht habe ich gute 2,5 Knäuel, wahrscheinlich um die 130g. Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 5mm.

Cameo Tuch beim Summer Shawl Knit Along

Aber nicht nur mir gefällt das Tüchlein, sondern auch der “Schwiegermutter”, der ich das Tuch zum Geburtstag geschenkt habe.

Cameo Tuch beim Summer Shawl Knit AlongMehr schöne Tücher findet ihr beim Finale des SSKA bei Monika und ganz viel Kreatives beim Creadienstag.

1 Jahr 10 Outfits Februar Colette Wren

1 Jahr 10 Outfits: Februar – Wren Dress

Diesen Monat kann ich bei meiner eigenen Challenge wieder mitmachen, nachdem im Januar wegen Zeitmangels passen musste. Genäht habe ich das Wren Dress von Colette. Das war schon mein Weihnachtskleid, also wusste ich, was ich ändern wollte. Den schönen Jersey hatte mir die liebe Wiebke vor einer ganzen Weile von Thatchers mitgebracht. Und das Kleid will ich auf jeden Fall am Freitag zum Thatchers Salon mit dem Thema Selbstgenäht tragen.

Wren - Jerseykleid von Colette

Wie schon beim Weihnachtskleid, habe ich als Rock den vom Moneta genommen: der hat nämlich Taschen und ist nicht ganz so extrem weit wie der vom Wren. Das vordere Oberteil habe ich außerdem ein wenig verlängert: Wren Nummer 1 zieht sich da ein wenig nach oben. Jetzt ist es besser!

Wren - Jerseykleid von Colette

Rückenansicht

Bei der Verarbeitung bin ich ebenfalls von der Anleitung abgewichen. Teil C, das ist der gekräuselte Einsatz am Oberteil, habe ich gedoppelt. Den Tipp hatte ich mal auf einem Blog gelesen und gleich mental abgespeichert. Den hinteren Halsausschnitt habe ich wie bei Pattydoos Tutorial gearbeitet – das ist schicker als die Originalanleitung. Den Rock habe ich mit Hilfe von Zahnseide eingereiht – so wie hier – da mir das Kräuseln mit Framilon etwas zu fumselig ist. Das Gummiband habe ich lieber erst im Nachhinein zur Stabilität angenäht. Leider habe ich etwas vom Oberstoff erwischt, was mir erst beim Fotografieren aufgefallen ist. Da muss ich nochmal trennen.

Wren - Jerseykleid von Colette

Dieses Missgeschick muss ich noch mal trennen!

Aber dann wird dieses Wren, wie schon sein Vorgänger, bestimmt ein neuer Liebling im Kleiderschrank. Jerseykleider sind einfach die besten ;-)

Was ist euer Februar-Outfit? Der Link-up ist bis einschließlich nächsten Montag geöffnet.